Mit CBD den Blutdruck senken? – Studien mit ersten Ergebnissen

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Das Interesse für Cannabidiol (CBD) und seine vielfältigen Wirkungen nimmt immer weiter zu. Sowohl bei Verbrauchern als auch auf Seiten der medizinischen Forschung. Studien aus England haben nun herausgefunden, dass CBD auch bei der Behandlung von Bluthochdruck helfen kann. Ob es als natürlicher Blutdrucksenker bereits andere Medikamente ersetzen kann, erfährst Du in diesem Artikel!

Du kennst bereits die Fakten rund um Bluthochdruck? Dann springe direkt zum Themenblock mit CBD!

Kurz & knapp: Was ist Bluthochdruck (Hypertonie) überhaupt?

Das menschliche Herz pumpt bei jedem Schlag Blut in die inneren Gefäße. Der dabei entstehende Druck wirkt direkt auf die Wände der Blutgefäße. Ist dieser Druck zu hoch, spricht man von “Bluthochdruck” (medizinischer Fachbegriff: Hypertonie).

Grundsätzlich entscheidet man je nach Pump-Phase des Herzens zwei Arten von Blutdruck:

  1. Systolischer Blutdruck: Das Herz zieht sich zusammen und pumpt das Blut in die Hauptschlagader
  2. Diastolischer Druck: Das Herz dehnt sich aus, um sich erneut mit Blut zu füllen. In den Gefäßen herrscht noch ein Restdruck
Wusstest Du schon?


Pro Minute pumpt das Herz ca. 5-7 Liter Blut durch unseren Körper. In 60 Sekunden wird also der gesamte Blutvorrat unseres Körpers einmal komplett “umgewälzt”.

Im Sommer 2018 wurden auf dem Kongress der “European Society of Hypertension” (ESH) die neuen Leitlinien für die Behandlung von Bluthochdruck bekanntgegeben. Demnach wird weiterhin erst ab Werten von 140/90 mmHg von Bluthochdruck gesprochen.[1]

Hypertonie als Massenphänomen? – Die aktuelle Lage in Deutschland & Europa

Obwohl die durchaus ernste Problematik des Bluthochdrucks in der Öffentlichkeit nur selten besprochen wird, hat sich das Krankheitsbild “Hypertonie” in den letzten Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt, an dem weltweit Millionen Menschen leiden.

Im Jahr 2004 führte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Studie durch, die prüfen sollte, welche die am meisten verbreiteten Gesundheitsrisiken auf der Welt sind. An erster Stelle: Bluthochdruck mit ca. 7,5 Millionen Toten weltweit.[2]

Kann CBD den Blutdruck senken?

Ja, vieles deutet darauf hin, dass CBD den Blutdruck senken kann. Als Grund für diese Wirkung kann zunächst die allgemein entspannende Wirkung der CBD-Tropfen genannt werden.

Die Blutdruckwerte unterliegen grundsätzlich Schwankungen. Zudem passen sie sich auch immer der aktuellen Situation an, in der sich der menschliche Körper befindet (Anstrengung etc.).

So scheint es nachvollziehbar, dass die Werte sinken, wenn sich Körper und Geist entspannen, Sorgen in den Hintergrund rücken und der Alltagsstress nachlässt.

Wurde die Wirkung von CBD bei Bluthochdruck in Studien bereits nachgewiesen?

Tatsächlich wurde die Wirkung von Cannabidiol gegen Bluthochdruck auch bereits in einer Studie festgestellt, die von der Universität in Nottingham und der Universität Oxford durchgeführt wurde.

Der Einfluss von CBD auf den arteriellen Blutdruck wurde an neun männlichen Versuchspersonen untersucht. Die Männer erhielten jeweils entweder 600 Milligramm CBD oder Placebo.

Die Ergebnisse der Studie:

Die Forscher aus England fassen die Ergebnisse ihrer Untersuchung folgendermaßen zusammen: “Probanden, die CBD eingenommen hatten, hatten einen niedrigeren Blutdruck (-5 mmHg; P < 0,05, besonders vor und nach Stress), eine erhöhte Herzfrequenz (+10 bpm; P < 0,01)” und “ein vermindertes Schlagvolumen (-13 ml; P < 0,01)”. (Übersetzung des Autors)

Der Blutdruck konnte bei den Probanden also tatsächlich gesenkt werden. Dennoch halten sich die Wissenschaftler mit weiteren Aussagen bislang zurück: “Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um festzustellen, ob CBD eine Rolle bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt.”[3]

Nutzer fragen: Kann CBD den Blutdruck erhöhen?

Tagtäglich erhalten wir von unseren Besuchern und unseren Kunden viele Nachrichten rund um das Thema CBD. Dabei wird eine Frage besonders häufig gestellt:

„Kann CBD den Blutdruck erhöhen?“

Unsere Antwort:
Nein, CBD kann den Blutdruck nicht erhöhen. Keine der durchgeführten Untersuchungen kam zu einem solchen Ergebnis.

Solltest Du unter Hypertonie leiden, musst Du Dir also keine Sorgen machen, dass sich Dein Zustand bei der Einnahme von CBD-Öl verschlechtern könnte.

Kiffen gegen Blutdruck ist keine Lösung!

Das THC-haltige Cannabis, das zum “Kiffen” verwendet wird, wirkt zwar auch blutdrucksenkend. Allerdings hat die Wirkung der berauschenden Substanz einen Nachteil: Denn obwohl der Blutdruck in stehender Körperhaltung tatsächlich gesenkt werden kann, verhält er sich in liegender Position gegensätzlich und steigt an.

Das ist auch der Grund, warum man durch den Konsum von Cannabis nicht nur müde und träge wird, sondern auch unter Schwindelgefühlen und Kopfschmerzen leiden kann.

Um Bluthochdruck zu behandeln, solltest Du also auf keinen Fall auf „Gras“ zurückgreifen oder Kiffen.

CBD bei Blutdruck anwenden und die richtige Dosierung finden

Wie auch schon die oben erwähnte Studie zeigt: Um CBD Öl als zuverlässiges Hilfsmittel gegen Bluthochdruck anwenden zu können, braucht es noch weitere aussagekräftige Untersuchungen zu dem Thema.

Fakt ist aber: Mit der wohl stressreduzierenden Eigenschaft der CBD-Tropfen könnte eine Senkung des Bluthochdrucks einhergehen.

Da in der EU keine eindeutige Empfehlung in Sachen Dosierung abgegeben werden darf, möchten wir Dich an dieser Stelle auf die in Kanada geläufige Dosierung von 2 x 4 Tropfen pro Tag hinweisen. Nähere Informationen dazu erhältst Du auch in unserem Leitfaden zur perfekten Dosierung.

Solltest Du bereits Medikamente einnehmen, die den Blutdruck künstlich absenken (sog. „Blutdrucktabletten“), besteht theoretisch die Möglichkeit, CBD Öl begleitend dazu einzunehmen. Durch den positiven Einfluss von CBD kann die Dosis der anderen Medikamente dann vielleicht sogar zurückgefahren werden.

Für Bluthochdruck-Patienten: CBD als begleitende Maßnahme

Wenn Du bereits andere chemische Medikamente gegen Bluthochdruck einnimmst und CBD trotzdem ausprobieren möchtest, kannst Du das Öl auch begleitend einnehmen. Wir möchten Dich allerdings bitten, vorher mit einem Arzt zu sprechen, um eventuelle Wechselwirkungen zu vermeiden.

CBD-Einnahme bei niedrigem Blutdruck – Droht Gefahr?

Auch wenn Du an dauerhaft niedrigem Blutdruck (Hypotonie) leidest, solltest Du die Einnahme der CBD-Tropfen zunächst mit einem Arzt besprechen, um möglichen Komplikationen vorzubeugen. Denn wenn Dein Blutdruck ohnehin schon (zu) niedrig ist, kann er durch CBD potentiell noch weiter gesenkt werden, was möglicherweise einen zu starken Blutdruckabfall verursachen könnte.

In diesem ausführlichen Artikel aus unserem Magazin kannst Du mehr über die Wechselwirkungen und Nebenwirkungen von CBD erfahren.

CBD bei Bluthochdruck – Unser Fazit

Zu Beginn dieses Artikels haben wir uns die Frage gestellt, ob CBD als natürlicher Blutdrucksenker bereits andere Medikamente ersetzen kann. Unser Fazit: Ja, Cannabidiol hat durchaus Potential, sich als Hilfsmittel bei Hypertonie zu etablieren. Erste Studien kommen bereits zu entsprechenden Ergebnissen, weitere werden folgen.

Auch wenn CBD als Blutdrucksenker wahrscheinlich noch nicht spruchreif ist, empfehlen wir die Tropfen aufgrund ihrer entspannenden Wirkung für Körper und Geist. Einen Versuch ist es in jedem Falle wert…

[1] Neue Europäischen Leitlinien für Bluthochdruck: Was ändert sich?, 11.06.2018, Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention, https://www.hochdruckliga.de/pressemeldung/items/neue-europaeischen-leitlinien-fuer-bluthochdruck-was-aendert-sich.html (abgerufen: 05.07.2019)

[2] Gefährlichste Gesundheitsrisiken weltweit nach Anzahl der Toten (in Mio.) 2004, Statista Research Department, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70413/umfrage/groesste-risiken-fuer-die-gesundheit-weltweit/ (abgerufen: 05.07.2019)

[3] Khalid A. Jadoon, Garry D. Tan, Saoirse E. O’Sullivan: A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study, Journal of Clinical Investigation, 15. Juni 2017, https://insight.jci.org/articles/view/93760 (abgerufen: 05.07.2019)

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