CBD bei Depressionen: Erfahrungen, Dosierung & Studien

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Der Artikel wurde zuletzt am 01.03.2021 aktualisiert.

Das Gedankenkarussell hält Dich nächtelang wachhält? Dich überkommen Ängste vor dem anstehenden Tag und Du bist unfähig aufzustehen, da sich Dein Körper schwer wie Blei anfühlt? Dir fällt es schwer, sogar für geliebte Menschen positive Gefühle und Freude zu empfinden? Du sehnst Dich nach Nähe, bist aber gleichzeitig unfähig diese zuzulassen?

Du erkennst Dich in dieser Beschreibung wieder? — Dann besteht die Möglichkeit, dass Du an einer ernstzunehmenden Depression leidest. Doch damit bist Du nicht allein! Eine Studie des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2011 kam zu dem Ergebnis, dass von 7988 Befragten rund 8,1% an Depressionen litten.[1]

Die meisten Betroffenen sind auf Medikamente (“Psychopharmaka”) angewiesen. In der Regel ist es jedoch gar nicht so leicht, die richtige Medikamenteneinstellung zu finden – darüber hinaus können die Mittel auch Nebenwirkungen haben.

Aus diesem Grund haben wir uns einmal angeschaut, ob auch CBD (Cannabidiol) bei Depressionen helfen könnte…

Depressionen: eine ernsthafte Krankheit, die um Anerkennung ringt

Die Depression ist eine ernstzunehmende psychische Krankheit. Betroffene leiden unter einer anhaltenden Niedergeschlagenheit, die in der Regel unabhängig von äußeren Umständen auftritt. Es liegen also oft keine konkreten Auslöser vor (etwa der Verlust eines geliebten Menschen).

Viele Betroffene haben Erfolg im Beruf, haben Freunde und sogar eine glückliche Familie. Auf Außenstehende wirken sie oft sehr selbstsicher, mutig und nicht selten sogar sehr humorvoll. Das macht es für das Umfeld umso schwerer, die Erkrankung zu erkennen.

Christoph (29) beschreibt seine Gefühlswelt vor Beginn der Therapie folgendermaßen:

“[…] nach außen hin wirkte ich stark und zielstrebig, aber innerlich war ich total zerrissen, einsam und leer. Ich fühlte mich unverstanden von Gott und der Welt.”[2]

Mit einem vorübergehenden Stimmungstief hat eine Depression nichts zu tun. Belastende Gefühle wie Trauer oder Mutlosigkeit verschwinden nach einer Weile normalerweise wieder von selbst – bei einer Depression ist dies nicht der Fall.

Symptome einer Depression

Das sind häufige Symptome einer Depression:

  • Lustlosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • geringes Selbstwertgefühl
  • innere Leere
  • Interessensverlust

Bedingt durch diese primären Symptome können sich weitere sekundäre Symptome einstellen. Dazu zählen etwa anhaltende Schlafstörungen, der Verlust der Libido, Appetitlosigkeit, starke Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen.

Das entscheidende Merkmal einer Depression ist neben der entsprechenden Symptomatik vor allem die Tatsache, dass Betroffene mittels Willenskraft oder Disziplin nicht aktiv gegen die Krankheit ankämpfen können.

Außenstehenden fällt es in der Regel sehr schwer, sich in einen solchen Zustand der Machtlosigkeit hineinzuversetzen. Es ist wichtig zu verstehen, dass depressive Menschen nicht einfach nur “schlecht drauf” sind, sondern unter einer Krankheit leiden, bei der es zu einer Störung des Stoffwechsels im Gehirn kommt.

Wichtiger Hinweis: Wenn Du der Meinung bist, an einer Depression zu leiden, kannst Du Dich bei der Deutschen Depressionshilfe informieren und auch einen Selbsttest durchführen. — Bitte nehme eventuelle Anzeichen einer Erkrankung ernst und spreche mit einem Arzt und ggf. auch mit Deinem Umfeld darüber!

Kann CBD bei Depressionen helfen?

CBD ist bekannt für seine entspannenden und angstlösenden Eigenschaften. Auch bei der Behandlung von Depressionen könnte Cannabidiol in naher Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.

Denn depressive Verstimmungen werden oft auf einen Mangel an Serotonin zurückgeführt. Serotonin ist ein Neurotransmitter (und gleichzeitig “Glückshormon”), der großen Einfluss auf unsere Stimmungslage hat.

Er wirkt auf das Zentralnervensystem und sorgt in der Regel für eine zufriedene und ausgeglichene Stimmung. Im Gegensatz dazu sorgt die Abwesenheit von Serotonin unter anderem für Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und emotionale Leere.

Wie wirkt CBD gegen Depressionen? (Studien)

Cannabidiol wirkt nach der Einnahme auf das Endocannabinoid-System und bindet dort an den sogenannten Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2). Dieser wurde im Zentralnervensystem nachgewiesen, auf das auch das Serotonin wirkt.

Eine Studie mit internationaler Beteiligung aus dem Jahr 2013 kommt darüber hinaus zu folgendem Ergebnis:

“Cannabinoide können […] die serotonerge Neurotransmission und die Expression (Herstellung, Anm. d. Red.) der Serotonin-Subtypen 1A und 2A/2C-Rezeptoren im Gehirn modulieren.”[3] (Übersetzung des Autors)

Die Forscher einer weiteren Studie aus dem Jahr 2018 kommen in ihrer Zusammenfassung zu folgendem Ergebnis:

“Die Daten unterstützen ein vielversprechendes therapeutisches Profil für CBD als neues schnell wirkendes Antidepressivum.”[4] (Übersetzung des Autors)

Bisher wurden die Untersuchungen ausschließlich an Tieren durchgeführt. In Zukunft müssen weitere Studien an Menschen durchgeführt werden, die untersuchen, ob und inwiefern CBD gegen Depressionen helfen kann.

Schon gewusst? — Auch bei den Krankheiten ADHS und Epilepsie spielt die Expression von Serotonin eine sehr wichtige Rolle, weshalb CBD auch hier helfen kann.

CBD statt Antidepressiva?

Ob Cannabidiol in Zukunft herkömmliche Antidepressiva ersetzen kann, ist noch ungewiss. Für eine klare Aussage sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse einfach noch zu unvollständig. In den durchgeführten Untersuchungen zeigen sich die Forscher aber durchaus optimistisch.

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CBD Öl: Erfahrungen bei Depressionen?

Leider finden sich im Internet keine authentischen Erfahrungen, die über die Einnahme von CBD gegen Depressionen berichten.

Zwar gibt es vereinzelte Erfahrungsberichte – allerdings können wir dort nicht nachprüfen, ob es sich um echte Erfahrungen handelt, oder bloß billige Verkaufsförderung. Sobald uns authentische Erfahrungsberichte zur Verfügung stehen, werden wir sie schnellstmöglich mit Dir teilen.

Wenn Du bereits Erfahrungen mit der Anwendung von CBD Tropfen bei Depressionen gemacht hast, würden wir uns sehr über die Einsendung Deines Berichts freuen (über unser Kontaktformular oder direkt per Mail an service@traumtropfen.me). Alternativ kannst Du Dich auch in unserer Facebook-Community umhören:

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Die Dosierung von CBD bei Depressionen

Aufgrund rechtlicher Bestimmungen, die innerhalb der EU gelten, dürfen wir leider keine Angaben in Bezug auf die Dosierung von CBD Öl machen. Wir möchten Dir aber dennoch berichten, welche Empfehlungen diesbezüglich in Kanada ausgesprochen werden:

Im Land der Seen und Wälder gilt für die Verbraucher eine allgemeine Dosierungsempfehlung von 2 x 4 Tropfen pro Tag. Das Öl soll dabei unter die Zunge getropft und weitere 90 Sekunden dort gehalten werden, bevor es runtergeschluckt wird (“orale Einnahme”).

Tipp: Du möchtest CBD einmal ausprobieren? — In unserem Shop kannst Du hochwertiges Vollspektrum CBD Öl kaufen. Der verwendete Hanf stammt aus EU-zertifiziertem Bio-Anbau.

Kann man CBD Öl mit Antidepressiva nehmen?

Solltest Du bereits verschreibungspflichtige Psychopharmaka bzw. Antidepressiva einnehmen, ist eine ergänzende Einnahme von CBD-Öl wahrscheinlich ohne Probleme möglich.

Wir möchten Dich jedoch trotzdem bitten, die Einnahme vorher mit dem behandelnden Arzt zu besprechen um eventuellen Wechselwirkungen mit CBD vorzubeugen.

Kann CBD Depressionen auslösen?

Nein, nach aktuellem Stand der Wissenschaft kann CBD keine Depressionen auslösen. Darüber hinaus sind uns keine Berichte bekannt, bei denen CBD Öl eine Depression ausgelöst haben soll.

Wenn Du Dich nach der Einnahme von CBD tatsächlich schlechter fühlen solltest, kannst Du die Einnahme unterbrechen und Deine Erlebnisse ggf. mit einem Arzt besprechen.

Kann “Kiffen” die Depression verschlimmern?

Eigentlich wäre es naheliegend, dass das Rauchen von Cannabis auch bei Depressionen helfen kann. Denn schließlich ist die Wirkung von CBD und THC-haltigem Gras bis auf den Rausch zumindest in Ansätzen ähnlich.

Doch eine Studie hat unlängst herausgefunden, dass die Dopamin-Konzentration beim “Kiffen” sinkt. Dieser Befund legt eine negative Auswirkung von THC-haltigem Cannabis auf eine Depression nahe.

Denn durch das Rauchen von “Gras” können bereits von einer Depression betroffene Konsumenten in eine noch tiefere depressive Stimmung abrutschen. Aus diesem Grund wird allgemein davon abgeraten, THC-haltiges Cannabis gegen Depressionen zu konsumieren.[5]

Zusammenfassung

Cannabidiol besitzt vielfältige positive Eigenschaften auf Körper und Geist und kann laut diversen Studien in Zukunft möglicherweise auch als Antidepressivum eingesetzt werden. Für noch mehr Gewissheit sind in Zukunft Studien an Menschen notwendig.

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  • ✔ Fakten
  • ✔ Studien
  • ✔ Erfahrungen
Axel Hesse ist der Gründer von TRAUMTROPFEN. Nach Abschluss des Masterstudiengangs “Economics” an der Universität Lüneburg war er an der Gründung zahlreicher erfolgreicher Unternehmen beteiligt. Im Jahr 2018 wurde er auf CBD aufmerksam und konnte sich von den positiven Eigenschaften am eigenen Leib überzeugen. Durch den engen Austausch mit Lieferanten, Herstellern und diversen Fachleuten entwickelte er sich in den letzten zwei Jahren zu einem echten CBD-Experten. Sein Wissen und seine Erfahrungen teilt er nun in Form von Videos & Beiträgen wie diesem. Mehr über Axel.

[1] Prävalenz von depressiver Symptomatik und diagnostizierter Depression bei Erwachsenen in Deutschland, Markus Busch, Ulrike Maske, Livia Ryl, Robert Schlack, Ulfert Hapke, 27.05.2013, https://edoc.rki.de/handle/176904/1501 (abgerufen: 01.03.2021)

[2] Stiftung Deutsche Depressionshilfe: Erfahrungsberichte Depression, https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/erfahrungsberichte (abgerufen: 01.03.2021)

[3] Fogaça, Manoela Viar et al. “Cannabinoids, Neurogenesis and Antidepressant Drugs: Is there a Link?.” Current neuropharmacology vol. 11,3 (2013): 263-75. doi:10.2174/1570159X11311030003, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3648779/ (abgerufen: 01.03.2021)

[4] Sales, A.J., Fogaça, M.V., Sartim, A.G. et al. Cannabidiol Induces Rapid and Sustained Antidepressant-Like Effects Through Increased BDNF Signaling and Synaptogenesis in the Prefrontal Cortex. Mol Neurobiol 56, 1070–1081 (2019). https://doi.org/10.1007/s12035-018-1143-4 (abgerufen: 01.03.2021)

[5] Michael A.P. Bloomfield et al.: Dopaminergic Function in Cannabis Users and Its Relationship to Cannabis-Induced Psychotic Symptoms, 15. November 2012, https://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(13)00502-7/fulltext (abgerufen: 01.03.2021)

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu gesundheitlichen Themen

*Auszug aus einer Kundenrezension für den Traumtropfen Online-Shop, die am 25.10.2020 auf der Plattform “Trusted-Shops” veröffentlicht wurde: https://www.trustedshops.de/bewertung/info_X135D42FE18BA3F16E98070F3CA42A5F3.html

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