CBD gegen Depressionen – Eine echte Alternative zu Antidepressiva?

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Depressionen sind eine ernstzunehmende Krankheit, unter der viele Menschen in Deutschland leiden. Klassische Antidepressiva haben zum Teil jedoch erhebliche Nebenwirkungen. Die Alternative: CBD. Es soll gegen Depressionen helfen und die Stimmungslage der Betroffenen aufhellen. Wie das geht und zu welchen Ergebnissen wissenschaftliche Studien kommen, erfährst Du in diesem Beitrag…

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Depressionen – Eine ernsthafte Krankheit, die um Anerkennung ringt

Die Depression ist eine ernstzunehmende psychische Störung, die in der Regel weit über die “normale” Antriebslosigkeit hinausgeht, die wahrscheinlich jeder Mensch schon einmal verspürt hat.

Der Unterschied von einer normalen depressiven Phase zu einer echten Depression liegt vor allem darin, wie lange dieser Zustand der Antriebslosigkeit anhält. Denn obwohl sich viele Menschen mal einen Tag niedergeschlagen und lustlos fühlen, hält diese Stimmung meist nur wenige Tage an.

Bei Betroffenen, die unter Depressionen leiden, hält dieser negative Gemütszustand allerdings Monate oder gar Jahre an.

Der Zusammenhang zwischen Angst und Depression

Zudem gehen Depressionen auch oft mit Angst bzw. einer ernsthaften Angststörung einher.

Insbesondere Versagensängste spielen hier eine große Rolle, da Betroffene oft das Gefühl haben, in ihrem Leben zu versagen. Dies kann die empfundene Scham vor der Familie oder dem Partner noch weiter erhöhen.

Hinzu kommt eine übermäßige Angst vor neuen Herausforderungen und Lebenssituationen, die von Außenstehenden in dieser Form nicht wahrgenommen wird.

Der Verlust des Arbeitsplatzes oder auch die Geburt eines Kindes können dafür sorgen, dass eine solche Angststörung schließlich in eine Depression mündet.

Wusstest Du schon?


Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2011 waren 10,2% der Frauen in Deutschland an Depressionen erkrankt. Bei den Männern waren es dagegen nur 6,1%. Insgesamt litten 8,1% aller Befragten an Depressionen.[1]

Das sind die häufigsten Symptome der Depression:

  • Lustlosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • geringes Selbstwertgefühl
  • innere Leere
  • Interessensverlust
Das entscheidende Merkmal einer Depression ist neben der entsprechenden Symptomatik vor allem die Tatsache, dass Betroffene mittels Willenskraft oder Disziplin nicht aktiv gegen die Krankheit ankämpfen können.
Wichtiger Hinweis:
Wenn Du denkst, dass Du möglicherweise unter einer Depression leidest, kannst Du Dich bei der Stiftung der Deutschen Depressionshilfe informieren und auch einen Selbsttest durchführen. Bitte nehme eventuelle Anzeichen einer Erkrankung ernst und spreche mit einem Arzt und ggf. auch mit Deinem Umfeld darüber!

Kann CBD bei Depressionen helfen?

CBD ist bekannt für seine entspannende und angstlösende Wirkung. Doch auch bei der Behandlung von Depressionen könnte Cannabidiol in naher Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.

Denn depressive Verstimmungen werden oft auf einen Mangel an Serotonin zurückgeführt. Serotonin ist „Glückshormon“ und Neurotransmitter, der großen Einfluss auf unsere Stimmungslage hat.

Er wirkt auf das Zentralnervensystem und sorgt in der Regel für eine zufriedene und ausgeglichene Stimmung.

Im Gegensatz dazu sorgt die Abwesenheit von Serotonin unter anderem für Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und emotionale Leere.

Hinweis:
Da bei Parkinson unter anderem diejenigen Zellen absterben, die für die Dopaminproduktion zuständig sind, ist die Depression eine recht häufige Begleiterscheinung dieser Erkrankung.

Wie wirkt CBD gegen Depressionen? (aktuelle Studien)

Cannabidiol wirkt nach der Einnahme auf das Endocannabinoid-System und bindet dort an den sogenannten Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2). Dieser wurde ebenfalls im Zentralnervensystem nachgewiesen, auf das auch das Serotonin wirkt.

Eine Studie aus dem Jahr 2013 kommt darüber hinaus zu folgendem Ergebnis:

“Cannabinoide können nicht nur die serotonerge Neurotransmission, sondern auch die Expression (Herstellung, Anm. d. Red.) der Serotonin-Subtypen 1A und 2A/2C-Rezeptoren im Gehirn modulieren.”[2] (Übersetzung des Autors)

Die Forscher einer weiteren Studie aus dem Jahr 2018 kommen in ihrer Zusammenfassung zu folgendem Ergebnis:

“Die Daten unterstützen ein vielversprechendes therapeutisches Profil für CBD als neues schnell wirkendes Antidepressivum.”[3] (Übersetzung des Autors)

Bisher wurden die Untersuchungen allerdings ausschließlich an Ratten durchgeführt. Wie so oft braucht es deshalb weitere Tests, die genauer zeigen sollen, wie CBD bei Depressionen helfen kann.

Schon gewusst?
Auch bei den Krankheiten ADHS und Epilepsie spielt die Expression von Serotonin eine sehr wichtige Rolle, weshalb CBD auch hier helfen kann.

CBD statt Antidepressiva?

Dass Cannabidiol in Zukunft herkömmliche Antidepressiva ersetzen könnte, ist zum heutigen Stand noch sehr ungewiss. Dazu sind die wissenschaftlichen Belege einfach noch zu unvollständig.

Welche Erfahrungen haben Anwender mit CBD & Depressionen gemacht?

Leider finden sich im Internet keine authentischen Erfahrungen, die über die Einnahme von CBD gegen Depressionen berichten.

Zwar gibt es vereinzelte Erfahrungsberichte… Allerdings können wir dort nicht nachprüfen, ob es sich um echte Erfahrungen handelt, oder bloß billige Verkaufsförderung. Sobald uns authentische Erfahrungsberichte zur Verfügung stehen, werden wir sie schnellstmöglich mit Dir teilen.

Wenn Du bereits Erfahrungen mit der Anwendung von CBD-Öl bei Depressionen gemacht hast, würden wir uns sehr über die Einsendung Deines Berichts freuen (über unser Kontaktformular oder direkt per Mail an [email protected]).

Wir freuen uns auf Deine Nachricht!

Die Dosierung von CBD bei Depressionen

Aufgrund rechtlicher Bestimmungen, die innerhalb der EU gelten, dürfen wir leider keine Angaben in Bezug auf die Dosierung von CBD machen. Wir möchten Dir aber dennoch berichten, welche Empfehlungen diesbezüglich in Kanada ausgesprochen werden:

Im Land der Seen und Wälder gilt für die Verbraucher eine allgemeine Dosierungsempfehlung von 2 x 4 Tropfen pro Tag. Das Öl soll dabei unter die Zunge getropft und weitere 90 Sekunden dort gehalten werden, bevor es runtergeschluckt wird („orale Einnahme“).

Die Nachteile herkömmlicher Antidepressiva

Herkömmliche Antidepressiva haben in der Regel erhebliche Nebenwirkungen, die im Durchschnitt bei über der Hälfte der Patienten auftreten.

Diese Nebenwirkungen können die ohnehin beeinträchtigte Lebensqualität der Betroffenen noch weiter herabsenken.

Denn neben sexueller Unlust bis hin zu sexueller Dysfunktion können auch Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen auftreten.

Insbesondere die Störung der sexuellen Funktionen kann sowohl für den Betroffenen als auch für den Partner sehr belastend sein.

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:

  • Schwindelgefühl
  • Magenbeschwerden
  • Schwankungen des Blutdrucks
  • Kreislaufprobleme
  • innere Unruhe

Kann ich CBD zusammen mit Antidepressiva einnehmen?

Solltest Du bereits ein Antidepressivum einnehmen, ist eine ergänzende Behandlung mit CBD-Öl wahrscheinlich ohne Probleme möglich. Wir möchten Dich jedoch trotzdem bitten, die Einnahme vorher mit dem behandelnden Arzt zu besprechen um eventuellen Wechselwirkungen mit CBD vorzubeugen.

Kann ”Kiffen” die Depressionen sogar verschlimmern?

Eigentlich wäre es naheliegend, dass das Rauchen von Cannabis auch bei Depressionen helfen kann. Denn schließlich ist die Wirkung von CBD und THC-haltigem Gras bis auf den Rausch zumindest in Ansätzen ähnlich.

Doch eine Studie hat unlängst herausgefunden, dass die Dopamin-Konzentration beim “Kiffen” sinkt. Das erklärt auch die zunehmende Lust- und Teilnahmslosigkeit der Personen. Dieser Befund beweist eine negative Auswirkung von THC-haltigem Cannabis auf eine Depression.

Denn durch das Rauchen von “Gras” können bereits von einer Depression betroffene Konsumenten in eine noch tiefere depressive Stimmung abrutschen. Aus diesem Grund raten wir entschieden davon ab, THC-haltiges Cannabis gegen Depressionen zu konsumieren.[4]

Bei einer Depression steht die Ursachenbekämpfung im Vordergrund

Ja, CBD kann Dir bei Depressionen bzw. depressiven Verstimmungen helfen. Allerdings handelt es sich bei CBD-Öl (noch) um kein spruchreifes Antidepressivum.

Um eine Depression ganzheitlich zu behandeln, sollten immer die eigentlichen Ursachen bekämpft werden. Dies geht nur mithilfe einer professionellen Therapie.

CBD gegen Depressionen – Unser Fazit

Cannabidiol besitzt vielfältige positive Eigenschaften auf Körper und Geist und kann laut diversen Studien in Zukunft möglicherweise auch als Antidepressivum eingesetzt werden. Bislang wurden die Untersuchungen jedoch nur an Tieren durchgeführt. Dennoch deutet einiges darauf hin, dass CBD gegen Depressionen helfen kann.

[1] Prävalenz von depressiver Symptomatik und diagnostizierter Depression bei Erwachsenen in Deutschland, Markus Busch, Ulrike Maske, Livia Ryl, Robert Schlack, Ulfert Hapke, 27.05.2013, https://edoc.rki.de/handle/176904/1501 (abgerufen: 10.07.2019)

[2] Antidepressant-Like and Anxiolytic-Like Effects of Cannabidiol: A Chemical Compound of Cannabis sativa, Alexandre R. de Mello Schier, Natalia P. de Oliveira Ribeiro, Danielle S. Coutinho, Sergio Machado, Oscar Arias-Carrión, José A. Crippa, Antonio W. Zuardi, Antonio E. Nardi, Adriana C. Silva, 23. März 2013, https://cbd-b.be/wp-content/uploads/2018/09/2014-Antidepressant-Like-and-Anxiolytic-Like-Effects-of-Cannabidiol.pdf (abgerufen: 10.07.2019)

[3] Sales, A.J., Fogaça, M.V., Sartim, A.G. et al. Mol Neurobiol (2019) 56: 1070. https://doi.org/10.1007/s12035-018-1143-4 (abgerufen: 10.07.2019)

[4] Dopaminergic Function in Cannabis Users and Its Relationship to Cannabis-Induced Psychotic Symptoms, Michael A.P. Bloomfield, Celia J.A. Morgan, Alice Egerton, Shitij Kapur, Valerie Curran, Oliver D.Howes, 15. November 2012, https://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(13)00502-7/fulltext (abgerufen: 10.07.2019)

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