CBD gegen Akne: Effektiver als herkömmliche Kosmetik?

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Gute Neuigkeiten für Mädchen und Jungen in der Pubertät: CBD kann gegen Akne helfen! Das behaupten zumindest Anwender, die ihre Erfahrungen mit uns im Internet teilen. Doch auch eine Studie hat sich dem Thema angenommen und überraschendes herausgefunden…

Was ist Akne (vulgaris)?

Bei Akne handelt es sich um eine Hauterkrankung, die besonders während der Pubertät bei Mädchen und Jungen auftritt. Dabei sind Jungen in der Regel stärker betroffen.

Da die Krankheit von Mensch zu Mensch unterschiedliche Ausprägungen annimmt, ist es praktisch nicht möglich, die Symptome bzw. Erscheinungen genauer zu definieren.

Die Erkrankung macht sich durch Pickel, Pusteln und Mitesser bemerkbar, die insbesondere im Gesicht auftauchen. Meist ist die sogenannte T-Zone betroffen (Stirn, Nase & Kinn). Darüber hinaus können sich die Veränderungen der Haut aber auch auf das Dekolleté und den Rücken ausbreiten.

Akne ist allerdings nicht gleich Akne. Je nach Erscheinungsform kann die Erkrankung in viele verschiedene Unterarten eingeteilt werden. Die häufigste Form ist die sogenannte Akne vulgaris (“normale” Akne).

Zu den weiteren Unterarten der Akne gehören unter anderem:

  • Akne inversa (schwerwiegende entzündliche Erkrankung)
  • Akne neonatorum (bei Neugeborenen)
  • Akne tarda (im Erwachsenenalter)

Wie entsteht Akne?

In der Pubertät wird der Hormonhaushalt umgestellt und gelangt dadurch häufig in ein Ungleichgewicht. Insbesondere die männlichen Geschlechtshormone („Androgene“) werden (bei Mädchen in abgeschwächter Form) vermehrt ausgeschüttet.

Diese Androgene sorgen für die vermehrte Produktion von Talg durch die körpereigenen Talgdrüsen. Dieser Talg wird normalerweise über die Poren in der Haut abgegeben.

Da aber durch die komplexen Veränderungen im Körper auch mehr sogenannte Hornsubstanz produziert wird, verstopfen die Poren sehr leicht. Dies führt zu einer Stauung und letztendlich auch zu Mitessern und Pickeln.

Kann CBD gegen Akne helfen? (aktuelle Studien)

Im Jahr 2014 hat sich eine Forschergruppe zusammengetan, um herauszufinden, ob bzw. wie CBD bei Akne helfen kann. An der Untersuchung waren sowohl ungarische als auch japanische und deutsche Wissenschaftler beteiligt.

Ziel der Studie war es, herauszufinden, inwiefern CBD einen Effekt auf die menschlichen Talgdrüsen haben kann. Die Resultate dürften auch die Forscher selbst überrascht haben.

Folgende Ergebnisse konnten festgestellt werden:

”Das Endocannabinoid-System (ECS) reguliert mehrere physiologische Prozesse, einschließlich des Wachstums und der Differenzierung von Hautzellen. Hier untersuchten wir die Auswirkungen [von CBD] auf die menschliche Talgdrüsenfunktion und stellten fest, dass sich CBD als hochwirksames sebostatisches (Verminderung der Talgabsonderung, Anm. d. Red.) Mittel verhält.”[1] (Übersetzung des Autors)

Da die Talgproduktion in der Pubertät wie bereits angesprochen ansteigt, würde eine verminderte Absonderung der Behandlung von Akne entgegenkommen. Das sehen auch die Wissenschaftler so:

”Zusammenfassend deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass CBD aufgrund der kombinierten lipostatischen, antiproliferativen und entzündungshemmenden Wirkungen Potenzial als vielversprechendes Therapeutikum für die Behandlung von Akne vulgaris hat.”[1] (Übersetzung des Autors)

Auch die Forscher sehen in CBD-Öl also ein Mittel, mit dem Akne in Zukunft behandelt werden könnte. Eine gute Nachricht für alle Betroffenen weltweit!

Neben der Funktion der verminderten Talgproduktion erwähnen die Forscher allerdings auch die antientzündlichen (auch: antiinflammatorischen) Eigenschaften von Cannabidiol, die dabei helfen können, Akne vulgaris zu behandeln.

Dass CBD über antientzündliche Effekte verfügt, wurde in einer weiteren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt[2].

Anwendung von CBD bei Akne

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Viele Verbraucher stellen sich nun die Frage, wie CBD gegen Akne am besten angewendet werden sollte. Schließlich gibt es neben dem klassischen Öl mittlerweile auch andere Produkte wie z.B. Kapseln oder Cremes.

Auch bei Akne kann CBD in Form eines klassischen Hanföls angewendet werden. Dadurch kann es die Talgdrüsen von Innen beeinflussen (hier erhältst Du mehr Infos zur richtigen Dosierung).

Selbstverständlich kannst Du das Öl auch entweder einzeln oder in Kombination mit anderen Gesichtspflegeartikeln auf Deine Haut auftragen und in Deine tägliche Routine einbauen.

Welche Erfahrungen haben Anwender gemacht?

Im Internet finden sich einige Erfahrungsberichte, die aufzeigen, welche Auswirkungen die Anwendung von CBD gegen Akne haben kann. Um Dir einen kleinen Einblick in die Gefühlswelten der Anwender zu geben, haben wir Dir aus den vielen Erfahrungen zwei herausgesucht:

Kurz nachdem ich mit der Anwendung der neuen Produkte (CBD-Öl und CBD-Creme in Kombination, Anm. d. Red.) begonnen hatte, begann meine Haut gesünder auszusehen und sich gesünder anzufühlen. Dann bemerkte ich, dass meine Akne langsam verschwand.[3]
Das Hautgefühl nach dem Auftragen (des CBD-Öls, Anm. d. Red.) ist wunderbar […] und die lästigen Pickel gingen nach und nach zurück. […] Meine Erfahrungen mit CBD sind ausgesprochen positiv. Ich für meinen Teil kann das CBD Öl also jedem aknegeplagten Menschen nur wärmstens ans Herz legen.[4]

Wie Du siehst, sind die Erfahrungen, die andere Anwender gemacht haben, durchaus positiv. Besonders hervorgehoben wird in beiden Berichten, dass CBD die Haut – im Gegensatz zu manch anderen Kosmetikartikeln auf dem Markt – nicht austrockne.

Teile Deine Erfahrungen mit uns und unseren Lesern!
Du hast eine ähnliche Erfahrung gemacht? Dann lass es uns wissen! Nutze zum Einsenden einfach unser Kontaktformular oder unsere E-Mail Adresse [email protected]. Wir freuen uns auf Deinen Bericht!

Fazit

CBD kann bei Akne helfen. Zumindest behaupten das zahlreiche Erfahrungsberichte im Netz… Die potentiell positiven Eigenschaften des Cannabinoids wurden bereits in einer internationale Studie untersucht und bestätigt.

Obwohl der Weg von CBD-Öl zu einem offiziellen Mittel gegen Akne noch weit ist, sind die Ergebnisse der Wissenschaftler und die Aussagen der Anwender bislang recht eindeutig. Ein Versuch ist es in jedem Falle wert…

[1] Attila Oláh et al.: Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes; J Clin Invest. 2014;124(9):3713-3724, 2. September 2014; https://www.jci.org/articles/view/64628/cite (abgerufen: 02.10.2019)

[2] D.C. Hammell et al.: Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain‐related behaviours in a rat model of arthritis; European Journal of Pain, Volume 20, Issue 6, Juli 2016; https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ejp.818 (abgerufen: 02.10.2019)

[3] “Anna”, Kundenbericht auf https://www.hemptouch.com/de/blog/interview-cbd-oel-hat-meine-haut-von-akne-befreit/ (abgerufen: 02.10.2019)

[4] Autor unbekannt, Erfahrungsbericht, https://finestman.de/story-cbd-hautpflege-erfahrungen/ (abgerufen: 02.10.2019)

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