CBD gegen Asthma? – Eine vielversprechende Vermutung…

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Kann CBD gegen Asthma helfen? – Diese Frage stellen sich in Deutschland ca. 5% der Erwachsenen und rund 10% der Kinder, die unter der Krankheit leiden. Studien gibt es bis jetzt keine, dafür aber eine vielversprechende Vermutung…

Kann CBD gegen Asthma helfen?

Ob CBD bei Asthma helfen kann, ist derzeit noch ungewiss. Zwar wird CBD eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Allerdings ist es fraglich, ob zum Beispiel CBD Öl bei akuten Anfällen eine tatsächliche Wirkung entfalten kann. Möglicherweise ist es momentan eher als eine potentiell vorbeugende Maßnahme anzusehen.

Wurden bereits Studie durchgeführt?

Nein, bislang wurden zu diesem Thema leider noch keine Studien durchgeführt. Sobald uns Untersuchungsergebnisse vorliegen, werden wir diese selbstverständlich hier veröffentlichen.

Allerdings berichtet das Portal “leafly.de” von einer Untersuchung, die beschreibt, dass neben THC (dem berauschenden Wirkstoff in Cannabis) auch andere Agonisten des sogenannten CB1-Rezeptors die Kontraktion der Muskeln des Lungengewebes verringerten.[1]

Der CB1-Rezeptor ist ein Teil des körpereigenen Endocannabinoid-Systems, das dafür verantwortlich ist, dass die Cannabinoide, die zum Beispiel mit CBD-Öl aufgenommen werden, ihre positiven Eigenschaften im Körper entfalten können.

Dabei ist zur Zeit allerdings noch nicht ganz klar, ob sich auch im CBD-Öl Agonisten des CB1-Rezeptor befinden.

Was ist Asthma?

Wenn man von Asthma spricht, ist meistens die Rede von Asthma bronchiale. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie “Atemnot” oder “Keuchen”. Neben dem weit verbreiteten Asthma bronchiale gibt es auch noch weitere Formen der Krankheit, die aber nur selten vorkommen.

Es handelt sich um eine chronische Erkrankung der Atemwege bzw. der Bronchien. Diese weisen eine höhere Empfindlichkeit auf und sind anfälliger gegenüber diversen Reizen (“Hyperreagibilität”). Dadurch kommt es zu Entzündungen, die die Atemnot letztendlich verursachen.

Folgende Symptome treten bei Asthma auf:

  • akute Atemnot
  • Husten / Hustenanfälle
  • Angstgefühle
  • innere Unruhe
  • Übelkeit

Obwohl es sich bei Asthma um eine chronische, also langfristige bzw. durchgängige Krankheit handelt, treten bei Betroffenen in beschwerdefreien Zeiten keinerlei Symptome auf.

Da der Husten in jungen Jahren das vorherrschende Symptom der Krankheit ist, wird Asthma bei Kindern oft erst sehr spät diagnostiziert.

Die herkömmliche Therapie

Viele Menschen haben, wenn sie an Asthma denken, auch gleich den typischen bunten Asthma-Inhalator im Kopf. Tatsächlich können heutzutage sehr viele Wirkstoffe mithilfe des Inhalators inhaliert werden.

Dadurch ergeben sich für die Betroffenen drei Vorteile:

  1. Ein Inhalator ist für den Patienten meist einfacher bzw. flexibler zu bedienen als die Einnahme von Tabletten.
  2. Da die Wirkstoffe durch das Inhalieren direkt die Atemwege erreichen, kann mit sehr viel geringeren Dosierungen gearbeitet werden.
  3. Durch die lokale Anwendung in den Atemwegen wird der restliche Körper durch die Einnahme von Medikamenten nicht belastet.

Darüber hinaus wird unter anderem auch mit dem Medikament Cortison gearbeitet. Eine längerfristige Einnahme von Cortison ist aufgrund diverser Nebenwirkungen allerdings oft sehr problematisch.

Die Nebenwirkungen einer langfristigen Einnahme von Cortison (Auswahl):

Fazit

Dass CBD gegen Asthma helfen kann, ist momentan nur eine Vermutung, die auf wissenschaftlicher Basis (noch) nicht untermauert werden konnte. Es fehlt bisher ganz einfach an konkreten Untersuchungen. Da CBD außer bei einer deutlichen Überdosierung ganz allgemein keine Nebenwirkungen aufweist, können Betroffene aber dennoch den Schritt wagen und es einmal ausprobieren.

[1] Alexandra Latour: Cannabis als Medizin bei Asthma, 26.06.2019 (aktualisiert am 27.09.2019), https://www.leafly.de/cannabinoide-bei-asthma/ (abgerufen: 06.11.2019)

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