CBD Öl für Hunde: Erfahrungen + Studien + Dosierung

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Kann CBD Öl auch für Hunde verwendet werden? Die klare Antwort: Ja! – Laut Erfahrungen und Studien soll das Öl den Vierbeinern z.B. bei Arthrose und an Silvester helfen. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Wahl des richtigen Öls und die optimale Dosierung

Was ist CBD Öl?

Bei CBD-Öl handelt es sich um ein Produkt, das aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Das Trägeröl wird aus den Hanfsamen hergestellt und wird als Hanfsamenöl bezeichnet. Durch ein sogenanntes CO2-Extraktionsverfahren werden die wertvollen Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze gewonnen.

Die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze werden als Cannabinoide bezeichnet. Das bekannteste Cannabinoid ist wohl das psychoaktive – und daher illegale – THC (Tetrahydrocannabinol).

In den Pflanzen, die für die Herstellung von CBD-Öl verwendet werden, ist THC aber nur zu maximal 0,2% enthalten, weshalb CBD-Öl keine psychoaktive Wirkung hat. Aus diesem Grund darf CBD-Öl in Deutschland legal gekauft und konsumiert werden.

Das wichtigste Cannabinoid für das CBD-Öl ist das sogenannte “CANNABIDIOL”. Der Name des Öls leitet sich von diesem Cannabinoid ab.

Neben Cannabidiol gibt es allerdings noch viele weitere Cannabinoide und auch sogenannte Terpene. Einige Forscher behaupten, dass die Stoffe erst dann ihr volles Potential entfalten können, wenn sie gemeinsam eingenommen werden. Diese Hypothese ist als Entourage-Effekt bekannt.

Wo liegt bei CBD Öl der Unterschied zwischen Hund & Mensch?

Grundsätzlich unterscheiden sich die CBD-Öle für Menschen und Hunde nur in der CBD-Konzentration. Die Produkte für Menschen weisen für den Einstieg oft eine 5%-ige CBD-Konzentration auf. Bei Hunden wird hingegen bereits mit 1-2%-igen Konzentrationen begonnen.

Das liegt ganz einfach an den ungleichen körperlichen Verhältnissen: Ein durchschnittlicher Erwachsener bringt im Durchschnitt knapp dreimal so viel Kilogramm auf die Waage als ein durchschnittlicher Hund.

Da es sich aber um ein reines Naturprodukt handelt, kann jedes Öl grundsätzlich sowohl für Hunde als auch für Menschen angewendet werden.

CBD-Öl bei Hunden: Erfahrungen

Viele Hundebesitzer teilen ihre Erfahrungen mit CBD-Öl im Internet in Foren, Sozialen Netzwerken und anderen Online-Communities. Wir haben Dir einige Berichte rausgesucht, um zu zeigen, wie Herrchen und Frauchen über CBD für ihre Vierbeiner denken:

Erfahrungen zum Thema “Beruhigung & Entspannung”:

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Quelle: [1]

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Quelle: [2]

Erfahrungen zum Thema “Fressen”:

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Quelle: [1]

Erfahrungen zum Thema “Unruhe an Silvester”:

TRAUMTROPFEN | ERFAHRUNGSBERICHT

CBD Erfahrungsbericht mit Hund: Parson Russell Terrier Carla

Ich habe in diesem Jahr erstmalig CBD Öl eingesetzt, um unseren Parson Russell Terrier Carla, 7 Jahre alt, entspannt durch den Silvesterabend zu bringen. Ich lebe seit Jahren mit Hunden… und weder der Labrador, noch der Australian Shepherd waren jemals so ängstlich… Bereits beim ersten Knallen oder Böllern in den Tagen vor Sylvester wird sie panisch und ich kann nicht mehr ohne Leine nach Draußen.

Ich habe also voller Hoffnung damit begonnen, die Traumtropfen bereits kurz vor Weihnachten täglich ins Futter zu geben. Bei einem Gewicht von ca 6 kg Hund 3 Tropfen täglich. Und nach einigen Tagen hatte ich tatsächlich den Eindruck, als sei sie zunehmend entspannter und weniger gestresst auf unseren Gängen.

Am Silvesterabend haben wir dann alle Fenster zugemacht. Sobald sie unruhig wurde und zu zittern anfing habe ich ihr zusätzlich etwa halbstündig 1 Tropfen ins Maul geträufelt. Und ich muß wirklich sagen: Wenn ich das mit den Jahren ohne TRAUMTROPFEN vergleiche: Unser Terrier war deutlich entspannter und wir somit auch.

Mit dem Antiböllertraining in der Hundeschule bin ich nicht wirklich weitergekommen… ich hatte Alles versucht in den vergangenen Jahren… Jetzt weiß ich, daß CBD Öl eine gute Option bedeutet für uns.

Erfahrungen zum Thema “Arthrose”:

TRAUMTROPFEN | ERFAHRUNGSBERICHT

Erfahrungsbericht Labrador Hündin Lina

Hallo,

unsere Lina ist eine 12,5 Jahre alte Labrador Hündin. Sie hat seit 1,5 Jahren schwere Arthrose in der Hüfte und bekommt seitdem auch täglich Schmerztabletten.

Von einer Bekannten habe ich von Traumtropfen gehört und habe sie sofort bestellt.

Der erste Versuch, Lina die Tropfen direkt ins Maul zu geben, schlug fehl. Auch ein Leckerli mit den Tropfen hat sie sofort ausgespuckt.

Wir mischen sie ihr jetzt morgens ins Futter und es hilft ihr bei ihren Arthrose-Beschwerden. Sie kann jetzt wieder von alleine die paar Stufen zu unserem Haus hochgehen.

Lieben Gruß,
Svenja

Erfahrungen zum Thema “Schmerzen & Hautrötungen”:

“[…] Milo (der Hund, Anm. d. Red.) war zwar körperlich anwesend, aber sonst abwesend. Zudem konnte er immer schlechter laufen/ gehen. […] Ich hatte noch etwas CBD-Öl Zuhause […] Es handelte sich um ein 2%-iges Öl […]. Milo bekam 2 x 1 Tropfen CBD – morgens und abends. Das Öl tropfe ich auf sein Futter, sodass er es direkt beim ersten Happs aufnimmt.

Es war erstaunlich, wie schnell das CBD-Öl bei unserem Hund wirkte. Bereits nach zwei Tagen konnte er besser gehen. Milo trabte sogar mal ein Stück und das konnte er in den letzten Tagen vor der Gabe von CBD gar nicht mehr. Der schmerzlindernde Effekt scheint also bei ihm sehr schnell einzutreten. […] Milos Haut ist durch die lange Mangelernährung sehr sehr empfindlich. Er kratzte sich dauernd und leckte sich. Auch das ließ nach und die Hautrötungen wurden besser.”[3]

Erfahrungen zum Thema “Bewegung, gesunde Haut & Verdauung”

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Quelle: [4]

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Anwendung & Dosierung von CBD bei Hunden

Leider gibt es in Bezug auf die Dosierung von CBD-Öl auch für Hunde keine eindeutigen Angaben. Jeder Hundebesitzer muss hier wohl seine ganz eigene Strategie finden.

Im Internet teilen jedoch einige Hundebesitzer ihre Anwendungs-Strategie. Um Dir eine grobe Orientierung zu geben, möchten wir Dir vier verschiedene Ansätze zeigen:

Dosierung von CBD-Öl für Hunde
mit 1 Tropfen pro Tag anfangen; dann bei Bedarf steigern auf 2 x 1 Tropfen pro Tag; danach ggf. weiter steigern, bis gewünschte Effekte eintreten2 Tropfen auf jeweils 5 kg Körpergewicht (ggf. über den Tag verteilen) [Beispiel: Körpergewicht: 25 kg; Tropfen pro Tag: 10]
morgens und abends jeweils 2 Tropfenmorgens und nachmittags jeweils 10 Tropfen
Info: Die Angaben in der Tabelle spiegeln die unabhängige Meinung Dritter wider, die nicht zwangsläufig der Meinung von Traumtropfen entspricht.

Bitte beachte: Je nach Beschwerde, Hunderasse und anderen Merkmalen kann die Dosierung variieren. Bespreche die Anwendung von CBD-Öl im Zweifel immer mit einem Tierarzt.

Welches CBD Öl sollte für den Hund verwendet werden?

Für Hunde bzw. Tiere im Allgemeinen gibt es spezielle CBD-Öle. Allerdings unterscheiden sich die Produkte nicht in ihrer Zusammensetzung, sondern meist nur in ihrer Konzentration (%).

Solange die Konzentration die richtige ist, kannst Du auch “normales” CBD-Öl verwenden, das nicht explizit für Hunde gedacht ist.

Bespreche am besten mit einem Tierarzt, welche Konzentration für Deinen Vierbeiner infrage kommt.

Wie wird dem Hund das Öl gegeben?

Es gibt verschiedene Methoden, dem Hund das Öl zu verabreichen.

➔ Methode 1:
Das Öl kann zum Beispiel auf das Futter oder ein Leckerli getropft werden. So merkt der Hund die Einnahme bestenfalls gar nicht.

➔ Methode 2:
Alternativ kannst Du Deinem Hund das Öl direkt ins Maul tropfen. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass ihm der Geschmack nicht zusagt und die Einnahme verweigert. Achte außerdem darauf, die Glas-Pipette nicht ins Maul zu stecken, damit er nicht versehentlich draufbeißt.

Potentielle Wirkung von CBD Öl bei Hunden

Die Liste potentieller Wirkungen von CBD ist sehr lang. Das gilt nicht nur für den Menschen, sondern auch für den Hund. Größtenteils überschneiden sich die Effekte. Teilweise gibt es aber auch Eigenschaften die beim Hund stärker ausgeprägt sind als beim Menschen und umgekehrt.

Bei Arthrose

ⓘ  Laut einer Studie konnte bei Hunden nach der Gabe von CBD-Öl eine “signifikante Abnahme der Schmerzen” bei Arthrose (Osteoarthritis) beobachtet werden.

Die Arthrose ist nicht nur beim Menschen, sondern auch und insbesondere bei Hunden sehr weit verbreitet. Fehlbelastungen und/oder Überbelastungen könne dazu führen, dass sich der Knorpel abbaut. Erst der Knorpel ermöglicht flüssige Bewegungen und Belastungen der Gelenke.

Insbesondere Hunde, die von Natur aus einen starken Bewegungsdrang haben, leiden sehr unter der Erkrankung. Eine Studie aus den USA hat die Effekte von CBD auf Arthrose bzw. Osteoarthritis bei Hunden untersucht:

Die Hunde erhielten 4 Wochen lang alle 12 Stunden entweder ein CBD-Öl (2 mg/kg) oder eine Placebo-Öl. Der Erfolg der Behandlung wurde in den Wochen 2 und 4 tierärztlich untersucht. Außerdem sollten die Hundebesitzer Fragebögen in Bezug auf das Verhalten der Hunde ausfüllen.

Die Wissenschaftler/innen beschreiben die Studienergebnisse folgendermaßen:

“[…] Klinisch zeigte das Verfahren “Canine Brief Pain Inventory” (Canine BPI) und die Hudson-Aktivitätswerte eine signifikante Abnahme der Schmerzen und eine Zunahme der Aktivität (p < 0,01) mit CBD-Öl. Die tierärztliche Beurteilung zeigte eine Abnahme der Schmerzen während der CBD-Behandlung (p < 0,02). Von den Besitzern wurden keine Nebenwirkungen berichtet […]. Diese pharmakokinetische und klinische Studie legt nahe, dass 2 mg/kg CBD zweimal täglich dazu beitragen können, das Wohlbefinden und die Aktivität bei Hunden mit Osteoarthritis zu erhöhen.”[5] (Übersetzung des Autors)

Die Ergebnisse der Studie sollten allen Hundebesitzern Hoffnung machen, deren Hunde an Arthrose leiden. Natürlich kann nicht versprochen werden, dass das CBD-Öl eine garantierte Wirkung hat. Schließlich sind die Beschwerden von Hund zu Hund sehr individuell.

An Silvester (zur Beruhigung)

ⓘ  Laut Anwendern ist CBD Öl ein probates Mittel, um den Hund an Silvester zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen.

Es ist weithin bekannt, dass die meisten Hunde an Silvester Angst haben und sich unter den Tisch verkriechen. Das liegt vor allem daran, dass das Gehör der Hunde sehr viel feiner eingestellt ist als das Gehör des Menschen. Darüber hinaus kann der Hund die Geräusche und Lichtblitze nicht einordnen.

Laut einigen Anwendern kann CBD-Öl tatsächlich dabei helfen, den Hund an Silvester zu entspannen und ihm die Angst zu nehmen. Die meisten Hundebesitzer empfehlen, das CBD-Öl sowohl ein paar Tage vor als auch ein paar Tage nach Silvester zu geben, da mittlerweile auch an den Tagen um Silvester vereinzelt geböllert wird.

Die allgemein entspannenden und angstlösenden Effekte von CBD, von denen auch viele Menschen berichten, scheinen sich also auch beim Hund zu zeigen.

Gegen Angst

ⓘ  CBD Öl kann bei Hunden gegen Angst helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die amerikanische Tierärzte nach ihren Erfahrungen mit CBD Öl bei Hunden befragt hat.

Viele Hunde verspüren in bestimmten Situationen Angst. Dazu gehören unter anderem Gewitter, das Treffen fremder Menschen, das Alleinsein und – wie oben erwähnt – das Feuerwerk. Wie stark sich solche Angstzustände äußern, ist von Hund zu Hund sehr unterschiedlich.

Im ersten Schritt solltest Du als Herrchen bzw. Frauchen gelassen bleiben und Deinem Vierbeiner Ruhe und Sicherheit vermitteln. Alternativ kannst Du auch mit Leckerlis bzw. einer anderweitigen Belohnung arbeiten.

Wenn diese Maßnahmen nicht von Erfolg gekrönt sind, könntest Du guten Gewissens CBD-Öl ausprobieren. Laut einigen internationalen Hunde-Blogs kann CBD beim Hund gegen Angst helfen. Beispielsweise berichtet der bekannte englischsprachige Hunde-Blog caninejournal.com, dass man bereits nach 5-30 Minuten Veränderungen am Hund feststellen könne.

In einer Untersuchung, die von us-amerikanischen Forschern durchgeführt wurde, sollten Tierärzte berichten, welche Erfahrungen sie in Bezug auf CBD bei Hunden gemacht haben (entweder aus erster Hand während einer Behandlung oder aus den Berichten von Hundebesitzern):

“Zu den Bereichen, in denen die Tierärzte berichteten, dass sie […] die positivsten Wirkungen beobachtet hatten, gehörten: Schmerzlinderung bei chronischen und akuten Schmerzen, Angstzustände und die Häufigkeit bzw. Schwere epileptischer Anfälle.”[6] (Übersetzung des Autors)

Sowohl die Erfahrungen anderer Hundebesitzer als auch die Berichte der amerikanischen Tierärzte deuten darauf hin, dass CBD gegen Angst bei Hunden helfen könnte.

Hunde mit Epilepsie

ⓘ  Während einer Studie konnte bei Hunden mit Epilepsie, denen CBD-Öl gegeben wurde, eine “signifikante Verringerung der Anfallshäufigkeit” beobachtet werden.

Epilepsie kann nicht nur beim Menschen auftreten, sondern auch und vor allem bei Hunden. Bei den Vierbeinern zählt sie sogar zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Insgesamt sollen etwa 2% aller Hunde davon betroffen sein.

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2019 untersuchte den Effekt von CBD bei Hunden mit Epilepsie. 16 Hunde erhielten 12 Wochen lang zweimal täglich entweder CBD-Öl oder ein Placebo-Öl zur Kontrolle. Die bestehende antiepileptische Behandlung wurde währenddessen nicht pausiert.

Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

“[…] Die Hunde in der CBD-Gruppe wiesen im Vergleich zur Placebo-Gruppe eine signifikante […] Verringerung der Anfallshäufigkeit auf. Allerdings war der Anteil der Hunde, die als auf die Behandlung ansprechend angesehen wurden […], zwischen den Gruppen ähnlich. Die CBD-Plasmakonzentrationen korrelierten mit der Verringerung der Anfallshäufigkeit. […] Von den Besitzern wurden keine nachteiligen Verhaltenseffekte gemeldet. […] Angesichts der Korrelation zwischen der CBD-Plasmakonzentration und der Anfallshäufigkeit sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich, um festzustellen, ob eine höhere CBD-Dosis die Anfallshäufigkeit um ≥ 50% reduzieren würde.”[7] (Übersetzung des Autors)

Wir haben im Internet ein Video gefunden, das zeigt, wie schnell CBD-Öl seine Effekte entfalten kann, wenn es während eines Anfalls akut verabreicht wird:

Leider lässt sich die Authentizität dieses Videos nicht überprüfen. Darüber hinaus kann niemand garantieren, dass CBD-Öl bei jedem Hund dieselben Effekte entfalten wird.

Bei Allergien

ⓘ  Laut einer Studie aus dem Jahr 2009 kann CBD-Öl dazu beitragen, eine gesunde und funktionierende Haut aufrechtzuerhalten. Dies ist wichtig, da sich allergische Reaktionen oft im Hautbild der Hunde widerspiegeln.

Ähnlich wie beim Menschen, leiden auch Hunde immer häufiger unter Allergien. Die Gründe für eine allergische Reaktion sind sehr vielfältig, weshalb sie von Hundebesitzern nicht immer gleich erkannt werden.

Folgende Verhaltensweisen deuten beim Hund auf eine Allergie hin:

  • häufiges Kratzen an Ohren, Schnauze, Augen und/oder Beinen
  • ggf. Haarausfall an denselben Stellen
  • ggf. Rötungen und wunde Hautstellen

Die im CBD-Öl enthaltenen Cannabinoide binden sich nach der Einnahme an das körpereigene sogenannte Endocannabinoid-System (ECS). Dieser Teil des Nervensystems ist an sehr vielen unterschiedlichen Körperfunktionen beteiligt. Sowohl Menschen als auch Hunde besitzen ein solches Endocannabinoid-System.

Die meisten allergischen Reaktionen spiegeln sich bei Hunden im Hautbild wieder (Rötungen; wunde bis blutige Stellen durch das Kratzen). Bereits im Jahr 2009 wurde eine Studie durchgeführt, die zeigen sollte, an welchen Prozessen und Abläufen das ECS im Körper beteiligt ist.

Die Forscher betonen in ihrer Zusammenfassung insbesondere den Einfluss des ECS auf die Haut:

“Das […] Endocannabinoid-System (ECS) […] ist an zahlreichen regulatorischen Funktionen sowohl im Gesundheits- als auch im Krankheitsbereich beteiligt. […] Es scheint, dass die wichtigste physiologische Funktion des ECS in der Haut darin besteht, die richtige und ausgewogene Proliferation, Differenzierung und das Überleben sowie die Immunkompetenz und/oder Toleranz der Hautzellen konstitutiv zu kontrollieren. Die Störung dieses empfindlichen Gleichgewichts könnte die Entwicklung zahlreicher pathologischer Zustände und Erkrankungen der Haut begünstigen (z.B. Akne, […] allergische Dermatitis, Juckreiz und Schmerzen, Psoriasis, Haarwachstumsstörungen […] und Krebs).”[8] (Übersetzung des Autors)

Die Wissenschaftler schreiben dem Endocannabinoid-System also sehr wichtige Funktionen zu, die für eine gesunde und gut funktionierende Haut sorgen sollen. Eine Störung des Systems kann demnach ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben.

Bei Krebs

ⓘ  Obwohl bisher keine Studien existieren, gibt es erste Ansätze, die dem CBD Öl eine Rolle bei der Linderung von Krebs-Symptomen zuschreiben.

Eine Krebserkrankung ist bei Hunden sehr viel häufiger als bei Menschen. Fast jeder vierte Hund entwickelt im Laufe seines Lebens einen Tumor. Bei Hunden, die älter als 10 Jahre sind, zählt Krebs sogar zu den häufigsten Todesursachen.

Bisher wurden leider noch keine Studien zum Thema Krebs bei Hunden durchgeführt. Allerdings steht auch hier seit langer Zeit die Rolle des Endocannabinoid-Systems im Mittelpunkt des Interesses.

Es gibt erste Ansätze, die nahelegen, dass CBD zum Beispiel das Wachstum von bestimmten Tumoren hemmen könnte. Mehr dazu erfährst Du in unserem Beitrag CBD gegen Krebs: Zerstört Cannabidiol den Tumor? (aktuelle Studien).

Darüber hinaus möchten wir Dir auch eine englischsprachige Seite empfehlen, auf der das Thema besprochen wird: https://cbdclinicals.com/cbd-oil-for-cancer-in-dogs/.

Übelkeit bei Hunden

ⓘ  Laut Anwendern kann CBD Öl dazu beitragen, die vermehrte Abgabe von Speichel in Stresssituationen zu unterbinden.

Wenn sich Hunde unwohl fühlen äußert sich das oft in vermehrter Abgabe von Speichel bis hin zur Übelkeit. Auf einem österreichischen Hunde-Blog berichten die Besitzer der Hündin “Dea”, wie CBD ihnen geholfen hat:

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Quelle: [1]

CBD Öl: Nebenwirkungen beim Hund

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt in ihrer Stellungnahme (engl.), dass CBD keine ernstzunehmenden (“serious”) Nebenwirkungen aufweist.

Auch diverse Mediziner und Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass CBD – bei korrekter Anwendung – keine unerwünschten Nebenwirkungen entfaltet.

Allerdings existieren einige Anzeichen, dass CBD in Kombination mit anderen Medikamenten Wechselwirkungen eingehen kann. Zum Beispiel kann es dazu kommen, dass die Wirkungszeit anderer Medikamente durch CBD verlängert wird.

Wenn Dein Hund also bereits regelmäßig andere Mittel zu sich nimmt, solltest Du die Anwendung von CBD vorher mit einem Tierarzt besprechen. Weitere Informationen findest Du auch in unserem Magazin: Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von CBD-Öl

Wann sollte ein Tierarzt kontaktiert werden?

Grundsätzlich solltest Du immer einen Tierarzt konsultieren, wenn Dein Hund ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legt und/oder offensichtliche Beschwerden hat. Denn nur so erhältst Du eine fachkundige Einschätzung des Verhaltens. Bitte verlasse Dich nicht auf Deine eigene Einschätzung. Dann kannst Du mit dem Veterinärmediziner auch gleich die Anwendung von CBD-Öl besprechen.

Auch wenn Du Dir in Bezug auf die Anwendung bzw. die Dosierung unsicher bist, lohnt sich der Gang zum Tierarzt.

Hier findest Du ein Video von Mag.med.vet. Emin Jasarevic (Tierarzt), in dem er erklärt, wie und wann CBD-Öl bei Tieren angewendet werden kann:

Fazit

CBD Öl scheint auch für Hunde in vielen Situationen ein nützliches Mittel zu sein. Laut ersten Studien und den Erfahrungen von Anwendern / Hundebesitzern kann Cannabidiol unter anderem sowohl bei Angst, Epilepsie und Arthrose helfen.

Achte bei der Anwendung darauf, entweder ein spezielles Öl für Hunde oder ein normales Öl mit passender Konzentration zu wählen. Unsere Kunden verwenden zum Beispiel die 5% Tropfen aus unserem Shop – CBD Öl kaufen!

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  • ✔ Fakten
  • ✔ Studien
  • ✔ Erfahrungsberichte
Axel Hesse ist der Gründer von TRAUMTROPFEN. Nach Abschluss des Masterstudiengangs “Economics” an der Universität Lüneburg war er an der Gründung zahlreicher erfolgreicher Unternehmen beteiligt. Im Jahr 2018 wurde er auf CBD aufmerksam und konnte sich von den positiven Eigenschaften am eigenen Leib überzeugen. Durch den engen Austausch mit Lieferanten, Herstellern und diversen Fachleuten entwickelte er sich in den letzten zwei Jahren zu einem echten CBD-Experten. Sein Wissen und seine Erfahrungen teilt er nun in Form von Videos & Beiträgen wie diesem. Mehr über Axel.

[1] hundezeugs.at: CBD-Öl für den Hund: Erfahrungsbericht über VetCBD; veröffentlicht am 23.05.2019; https://hundezeugs.at/blog/cbd-oel-hund-erfahrungsbericht-vetcbd (abgerufen: 29.01.2020)

[2] Claudia Weise: CBD Öl für Hunde (Erfahrungen + Meinung vom Tierarzt); zuletzt aktualisiert: 21.01.2020; https://www.hundeo.com/gesundheit/gesunde-oele/cbd-oel/ (abgerufen: 29.01.2020)

[3] meintierischerfreund.com: CBD-Öl für den Hund – Erfahrungsbericht; veröffentlicht am 04.03.2019; https://meintierischerfreund.com/cbd-oel-fuer-den-hund-ein-erfahrungsbericht/ (abgerufen: 29.01.2020)

[4] Sam: CBD-Tropfen für Haustiere: Das ist mit meinem Hund passiert; veröffentlicht am 01.12.2018; https://www.myweedo.de/gruene-seiten/forschung/test-cbd-tropfen-haustiere/ (abgerufen: 29.01.2020)

[5] Lauri-Jo Gamble et al.: Pharmacokinetics, Safety, and Clinical Efficacy of Cannabidiol Treatment in Osteoarthritic Dogs; Frontiers in Veterinary Science, 23. Juli 2018; https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fvets.2018.00165/full (abgerufen: 28.01.2020)

[6] Lori Kogan et al.: US Veterinarians’ Knowledge, Experience, and Perception Regarding the Use of Cannabidiol for Canine Medical Conditions; Frontiers in Veterinary Science, 10. Januar 2019; https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fvets.2018.00338/full (abgerufen: 29.01.2020)

[7] Stephanie McGrath et al.: Randomized blinded controlled clinical trial to assess the effect of oral cannabidiol administration in addition to conventional antiepileptic treatment on seizure frequency in dogs with intractable idiopathic epilepsy; Journal of the American Veterinary Medical Association, 1. Juni 2019, Vol. 254, No. 11, Seiten 1301-1308; https://avmajournals.avma.org/doi/10.2460/javma.254.11.1301 (abgerufen: 29.01.2020)

[8] Tamás Bíró et al.: The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities; Trends in Pharmacological Sciences, 1. August 2009, Volume 30, Issue 8, Seiten 411-420; https://www.cell.com/trends/pharmacological-sciences/fulltext/S0165-6147(09)00107-2 (abgerufen: 29.01.2020)

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