CBD Öl gegen Schmerzen – Besser als herkömmliche Schmerzmittel?

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CBD werden einige positive Eigenschaften zugesprochen. In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über neu entdeckte Eigenschaften und vermutete Wirkungen. Demnach soll CBD-Öl auch gegen eine Vielzahl an Schmerzen helfen. Welche das sind und welche Vorteile Cannabidiol gegenüber herkömmlichen Schmerzmitteln hat, erfährst Du in diesem Artikel…

Ein traditionelles Heilmittel? – Die Anwendung von Hanf in der Schmerztherapie

Obwohl es scheint, als sei CBD ein neuartiger Trend, sind die heilenden Wirkungen der Hanfpflanze schon seit Jahrtausenden bekannt. So wird in einem ca. 2.000 Jahre alten chinesischen Buch über Heilpflanzen die Wirkung des Harz der Cannabisblüte beschrieben. Es soll sowohl gegen Malaria als auch gegen Gicht und Rheuma helfen.

Verantwortlich für die heilenden Wirkungen der Pflanze sind die vielfältigen Wirkstoffe rund um Cannabidiol (CBD), weitere Cannabinoiden und verschiedenste Terpene. Die gezielte Erforschung von Cannabis als Medizin kam jedoch erst im Jahr 1964 ins Rollen, als der psychoaktive Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) vom israelischen Wissenschaftler Raphael Mechoulam erstmalig isoliert werden konnte.

Bei welchen Schmerzen kann CBD Öl helfen?

CBD Öl kann sowohl entzündungshemmend als auch krampflösend wirken. Das Einsatzgebiet der Tropfen ist dadurch sehr breit gefächert. Neben chronischen Schmerzen wie zum Beispiel Gelenkschmerzen kann Cannabidiol zum Beispiel auch bei akuten Rückenschmerzen und Krämpfen helfen.

In einem Artikel des “Harvard Health Blog” der “Harvard Medical School” schreibt Peter Grinspoon, MA:

“CBD kann eine Option zur Behandlung verschiedener Arten von chronischen Schmerzen bieten. […] Eine weitere Studie zeigte den Mechanismus, mit dem CBD entzündliche und neuropathische Schmerzen hemmt, zwei der schwierigsten Arten von chronischen Schmerzen.”[1] (Übersetzung des Autors)

CBD Öl gegen chronische Schmerzen

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn diese länger als 3 Monate anhalten. In der Regel ist die eigentliche Schmerzursache vom Körper dann bereits erfolgreich bekämpft worden. Warum die Schmerzen weiterhin bestehen, ist noch nicht final geklärt. Vermutet wird eine Überempfindlichkeit des Nervensystems. Die Schmerzen sind dann zu einer eigenen Krankheit geworden.

Und genau hier kann der Wirkstoff Cannabidiol ansetzen. Denn vermutlich bindet dieser an den sogenannten “Cannabinoid-Rezeptor 1” (CB1) des Endocannabinoid-Systems. Dieser Rezeptor befindet sich wiederum überwiegend in Nervenzellen und im peripheren Nervensystem. Wahrscheinlich ermöglicht dies dem Wirkstoff, direkten Einfluss auf das Nervensystem zu nehmen.

Chronische Gelenkschmerzen, die im Zuge einer Arthritis-Erkrankung auftreten, könnten durch CBD geheilt werden. Im selben Artikel des “Harvard Health Blogs” verweist Peter Grinspoon, MA auf eine Studie des “European Journal of Pain”. Diese Untersuchung kommt zu folgendem Ergebnis:

“Diese Daten deuten darauf hin, dass die topische CBD-Anwendung (lokale Anwendung am Gelenk, Anm. d. Red.) ein therapeutisches Potenzial zur Linderung von schmerzhaftem Verhalten und Entzündungen bei Arthritis ohne offensichtliche Nebenwirkungen hat.”[2] (Übersetzung des Autors)

Du könntest bei Gelenkschmerzen also auch ausprobieren, das Öl direkt auf die betroffene Stelle aufzutragen und einziehen zu lassen.

Akute Schmerzen

Neben den vielseitigen Wirkungen bei chronischen Schmerzen kann das Cannabidiol-Öl auch bei akuten Schmerzen wie etwa Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Nervenschmerzen helfen.

Denn in der akuten Phase des Schmerzes werden einige sogenannte Entzündungsmediatoren freigesetzt und verschiedene Flüssigkeiten am Schmerzpunkt angesammelt. Beide Vorgänge sind verantwortlich für das Auslösen von Schmerzen und begünstigen zudem die weitere Entwicklung einer Entzündung.

Durch die entzündungshemmende Wirkung von CBD können diese Prozesse verzögert bzw. unterbrochen werden, wodurch dann die Schmerzen gelindert werden können. Außerdem dient CBD als sogenanntes Antioxidans und dient dadurch auch als “Fänger” freier Radikale, die bei Verletzungen und diversen weiteren körperlichen Reaktionen entstehen.

Wie wirkt CBD in unserem Körper gegen die Schmerzen?

Wie bereits angedeutet, bindet Cannabidiol an den beiden Rezeptoren (CB1 und CB2) des Endocannabionoid-Systems, die jeweils großen Einfluss auf wichtige regulatorische Reaktionen unseres Körpers haben.

Der “Cannabinoid-Rezeptor 2” (CB2) liegt beispielsweise direkt auf den Zellen des Immunsystems und ist somit vermutlich an der Reaktion auf neuronale Verletzungen beteiligt (Verletzungen des Nervensystems).

Der Vorteil von CBD Öl gegenüber herkömmlichen Schmerzmitteln

Du fragst Dich sicherlich: “Wenn ich Kopfschmerzen habe nehme ich eine Schmerztablette, die meine Schmerzen bereits nach einer Stunde unterdrückt. Warum sollte ich auf CBD Öl gegen meine Schmerzen umsteigen?” Das ist eine sehr gute Frage, die wir Dir in den folgenden Absätzen beantworten möchten:

Ja, herkömmliche Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol, Aspirin, Diclofenac oder Ibuprofen funktionieren bei alltäglichen Schmerzen sehr gut. Allerdings haben diese Medikamente einen gemeinsamen Nachteil: Alle Mittel haben zum Teil gravierende Nebenwirkungen.

Es ist kein Problem, eine Schmerztablette zu einzunehmen, wenn Du Kopfschmerzen hast. Jedoch kann es bei einer Überdosierung oder einer dauerhaften Einnahme der Schmerzmittel zu erheblichen Nebenwirkungen kommen. Darunter zum Beispiel Magen-Darm-Blutungen, Nieren- und Leberversagen bis hin zum Schlaganfall.

Insbesondere für Behandlungen über einen längeren Zeitraum sind klassische Schmerzmittel also nicht gut geeignet.

Im Gegensatz dazu kann CBD gegen Schmerzen auch über längere Zeiträume bedenkenlos und ohne vergleichbare Nebenwirkungen eingenommen werden. Darüber hinaus tritt bei CBD keine Toleranzentwicklung ein, die Wirkung bleibt also dieselbe. Egal wie oft Du die Tropfen einnimmst, es tritt kein Gewöhnungseffekt ein.

Die korrekte Dosierung von CBD Öl bei Schmerzen

Wenn Du CBD-Öl einnehmen möchtest, empfehlen wir Dir, mit einer sehr kleinen Dosis anzufangen. So kannst Du ganz in Ruhe austesten, ob Du bereits eine Wirkung verspürst oder nicht. Solltest Du noch keine Wirkung bemerken, kannst Du die Dosis bei den folgenden Einnahmen Schritt für Schritt erhöhen.

Solltest Du bereits andere Schmerzmittel einnehmen, kannst Du CBD durchaus auch begleitend konsumieren und die laufende Schmerztherapie unterstützen. Bitte befrage hierzu Deinen Arzt, ob er die Kombination mit CBD empfiehlt.

Wie schnell wirkt CBD nach der Einnahme?

Wie schnell eine Wirkung von CBD bei Schmerzen eintritt ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Je nach körperlicher Konstitution kann sich die Aufnahme des Stoffs in Deinen Blutkreislauf verzögern bzw. verkürzen.

Die Wirkzeit schwankt somit zwischen 15 und 60 Minuten. Wie immer hängt das aber auch von Deiner Symptomatik ab und weswegen Du das Cannabidiol-Öl einnehmen möchtest.

Weitere hilfreiche Tipps und Hinweise zur richtigen Dosierung von CBD-Öl findest Du in diesem Beitrag aus unserem Magazin: www.traumtropfen.me/magazin/cbd-dosierung

CBD Öl gegen Schmerzen – Unser Fazit

Einige Studien deuten darauf hin, dass Dir Cannabidiol-Öl sowohl bei chronischen als auch bei akuten Schmerzen helfen kann. Zwar erzielen auch herkömmliche Schmerzmittel bei alltäglichen Beschwerden wie zum Beispiel Kopfschmerzen eine gute Wirkung. Allerdings ist eine zu hohe Dosierung bzw. eine langfristige Einnahme häufig mit teilweise schweren Nebenwirkungen verbunden.

[1] Cannabidiol (CBD) - what we know and what we don’t, Peter Grinspoon, MD, 24. August 2018, Harvard Health Publishing, Harvard Medical School, https://www.health.harvard.edu/blog/cannabidiol-cbd-what-we-know-and-what-we-dont-2018082414476 (abgerufen: 08.07.2019)

[2] Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis, D.C. Hammell, L.P. Zhang, F. Ma, S.M. Abshire, S.L. McIlwrath, A.L. Stinchcomb, and K.N. Westlund, 30. Oktober 2015, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4851925/ (abgerufen: 08.07.2019)

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