CBD Öl bei Parkinson: potentielle Wirkung & Erfahrungen (Video)

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Kann CBD Öl bei Parkinson helfen? — Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Die Ergebnisse erster Studien sind durchaus vielversprechend! Darüber hinaus zeigt das Video eines Betroffenen, welch bemerkenswerte Effekte CBD-Öl haben kann…

Was ist Parkinson?

Bei der Parkinson-Krankheit (auch: Morbus Parkinson) handelt es sich um eine neurodegenerative Krankheit, bei der der menschliche Körper einen Verlust von Nervenzellen erleidet.

Da dieser Verlust nur sehr langsam voranschreitet, sind erste – meist harmlose – Symptome bereits Jahre vor der eigentlichen Diagnose zu beobachten.

In der Regel sind Zellen betroffen, die den Neurotransmitter Dopamin herstellen und sich entweder in den Basalganglien oder im sogenannten Extrapyramidalmotorischem System befinden, das eine sehr wichtige Rolle bei der Steuerung der Motorik spielt.

Die Krankheit ist heimtückisch, da erste Symptome erst dann auftreten, wenn bereits über die Hälfte der Dopamin produzierenden Zellen abgestorben sind.

Folglich kommt es zu einem Dopaminmangel, der auch mit einem Mangel an Noradrenalin und Serotonin einhergehen kann.

Wusstest Du schon? — Ein ähnlicher Mangel an Dopamin, Noradrenalin und Serotonin ist wahrscheinlich auch für die Aufmerksamkeitsstörung ADHS verantwortlich. Hier findest Du weitere Informationen darüber, ob bzw. wie CBD bei ADHS helfen kann.

Unter welchen Symptomen leiden Parkinson-Patienten?

Bei Parkinson handelt es sich um ein sehr dynamisches Krankheitsbild mit vielen Gesichtern. Für eine zuverlässige Diagnose müssen daher zwei Bedingungen erfüllt werden:

  1. Der Patient muss an sogenannter Akinese leiden (Einschränkung des Bewegungsapparats, Bewegungslosigkeit).
  2. Der Patient muss mindestens eines der drei Leitsymptome aufweisen.

Die drei Leitsymptome:

  1. Rigor: Muskelsteifheit, die alle Skelettmuskeln betreffen kann (verursacht durch eine unwillkürliche Anspannung/Verkrampfung der Muskeln).
  2. Ruhetremor: unwillkürliches aber rhythmisches Zittern der Hände (verursacht durch Kontraktion entgegengesetzter Muskeln).
  3. Posturale Instabilität: unsicherer Stand einhergehend mit Fallangst (verursacht durch eine Störung der minimalen Muskelreflexe, die uns ermöglichen zu stabil zu stehen)

Der Tremor – also das Zittern der Hände – gilt allgemein als Erkennungszeichen der Parkinson-Krankheit. Allerdings existieren auch noch andere Krankheitsbilder, bei denen der Ruhetremor zu den charakteristischen Symptomen gezählt wird.

Der Tremor unterscheidet sich außerdem in seinem Rhythmus, seiner Intensität und seiner Frequenz. Dabei wird zwischen “feinschlägig”, “mittelschlägig” und “grobschlägig” unterschieden.

Neben den Leitsymptomen gibt es auch eine ganze Menge an Frühsymptomen, die im Vorfeld einer Erkrankung auftreten können. Leider handelt es sich dabei jedoch um sehr unspezifische Erscheinungen, die – insbesondere von Laien – oft nicht als Anzeichen für Parkinson wahrgenommen werden.

Zu diesen unspezifischen Frühsymptomen zählen etwa:

  • verminderter Geruchssinn
  • Störung des REM-Schlafs (Betroffene führen die geträumten Bewegungen teilweise aus; normalerweise sind die Skelettmuskeln zu diesem Zeitpunkt wie gelähmt)
  • unsicherer Stand, unsicheres Gefühl beim Gehen
  • vermehrte Müdigkeit, Niedergeschlagenheit
  • Arme schwingen beim Gehen nicht bzw. nur wenig mit

Studien: Kann CBD bei Parkinson eine Wirkung entfalten?

Glücklicherweise wurden bereits einige Studien durchgeführt, die die Effekte von Cannabis bzw. Cannabidiol auf Morbus-Parkinson untersucht haben.

Darunter auch eine israelische Studie aus dem Jahr 2014, die die Wirkung an 22 Parkinson-Patienten untersucht hat.

Die Forscher kamen zu folgendem Ergebnis:

Es gab auch eine signifikante Verbesserung der Schlaf- und Schmerzzahlen (auf einer entsprechenden Messskala, Anm. d. Red.). […] Die Studie deutet darauf hin, dass Cannabis ein geeignetes Therapeutikum bei der Parkinson-Krankheit sein könnte.[1] (Übersetzung des Autors)

Eine weitere Studie aus den USA untersuchte ebenfalls, ob bzw. wie CBD bei motorischen Störungen helfen kann. In ihrer Zusammenfassung kommen die Wissenschaftler zu folgendem Schluss:

Orale Dosen von CBD, die über einen Zeitraum von 6 Wochen von 100 auf 600 mg/Tag ansteigen, wurden zusammen mit Standardmedikamenten verabreicht. […] CBD scheint antidystonische und Parkinsonismus-hemmende Wirkungen beim Menschen zu haben.[2] (Übersetzung des Autors)

Eine Untersuchung aus Brasilien zeigt darüber hinaus, dass CBD auch die Symptome einer durch Parkinson verursachten Psychose lindern kann. Diese Studie aus dem Jahr 2009 kommt zu folgendem Ergebnis:

Die psychotischen Symptome, die anhand der Brief Psychiatric Rating Scale und des Parkinson Psychosis Fragebogens bewertet wurden, zeigten einen signifikanten Rückgang unter CBD-Behandlung. […] Diese vorläufigen Daten deuten darauf hin, dass CBD für die Behandlung der Psychose bei Parkinson wirksam, sicher und gut verträglich sein kann.[3] (Übersetzung des Autors)

Eine andere Studie aus Brasilien hat auch untersucht, ob die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen durch den Konsum von CBD gesteigert werden kann. Auch hier ist das Ergebnis positiv:

Unsere Ergebnisse deuten auf einen möglichen Effekt von CBD bei der Verbesserung der Lebensqualität bei Parkinson-Patienten ohne psychiatrische Begleiterscheinungen hin[4] (Übersetzung des Autors)

Du siehst: Es spricht einiges dafür, dass CBD-Öl bei der Parkinson helfen könnte. Was im Körper nach der Einnahme von CBD passiert, schauen wir uns im nächsten Abschnitt an…

Was passiert im Körper, wenn wir CBD Öl einnehmen?

Zunächst einmal ist es wichtig, zu verstehen, dass unser Körper ein eigenes sogenanntes Endocannabinoid-System besitzt, das wiederum über zwei Rezeptoren verfügt: den Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) und den Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2)

Diese beiden Rezeptoren finden sich sowohl in Nervenzellen als auch im peripheren Nervensystem, im Immunsystem und eben auch in den Basalganglien. In den Basalganglien liegen die Nervenzellen, die bei der Parkinson-Krankheit langsam absterben.

Die beiden Rezeptoren im Detail:

➔ Cannabinoid-Rezeptor 1:
Der CB1-Rezeptor vermittelt sowohl eine schmerzlindernde als auch eine sogenannte neuroprotektive Wirkung. Das heißt: Er kann dafür sorgen, dass die Nervenenden geschützt werden und kann sie damit vor dem Absterben bewahren (wir erinnern uns: die Ursache von Parkinson).

➔ Cannabinoid-Rezeptor 2:
Auch der CB2-Rezeptor ist bei der körperlichen Reaktion auf neuronale Verletzungen beteiligt. So wird zum Beispiel vermutet, dass der CB1-Rezeptor auch auf Demenz Einfluss nehmen könnte.

Dem CBD-Öl wird weiterhin nachgesagt, sowohl bei Schlafstörungen als auch bei Depressionen helfen zu können. Beide Krankheitsbilder treten in vielen Fällen begleitend zur Parkinson-Krankheit auf.

Erfahrungen mit CBD Öl bei Parkinson

Im Internet finden sich durchaus einige Berichte, in denen Anwender*innen ihre Erfahrungen mit CBD Öl darlegen. In Bezug auf Parkinson existieren bislang jedoch leider noch keine (authentischen) Berichte. Sobald glaubhafte Erfahrungen vorliegen, werden wir sie hier in den Beitrag aufnehmen.

Video: Parkinson-Patient verliert Tremor in weniger als 5 Minuten?

Obwohl es sich nicht nicht um einen tatsächlichen Erfahrungsbericht handelt, zeigt das folgende Video eines Parkinson-Patienten doch sehr gut, welche Effekte CBD Öl entfalten könnte:

In weniger als 5 Minuten nach der Einnahme ist der grobschlägige Tremor des Patienten nahezu vollständig verschwunden: Er ist in der Lage, ruhig zu sitzen und ohne Probleme zu sprechen.

Auch wir waren wirklich beeindruckt, als wir das Video zum ersten Mal gesehen haben…

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Einnahme / Dosierung von CBD Öl

Aufgrund rechtlicher Bestimmungen in der EU dürfen wir zur Dosierung von CBD Öl leider keine genauen Angaben machen. Um Dir aber dennoch einen Anhaltspunkt zu geben, möchten wir Dir gerne berichten, welche Dosierung in Kanada empfohlen wird.

Den Verbrauchern wird dort geraten, pro Tag 2 x 4 Tropfen oral (also unter die Zunge) einzunehmen.

Falls Du weitere Informationen hierzu benötigst, empfehlen wir Dir unseren ausführlichen Artikel über die korrekte Dosierung von CBD Öl.

Hat CBD Nebenwirkungen?

Nach der Einnahme von CBD Öl kann es zu Nebenwirkungen kommen. Diese sind in den meisten Fällen jedoch auf eine (deutliche) Überdosierung zurückzuführen.

Bei einer moderaten Dosierung bzw. einer langsamen Steigerung der Dosierung, sind Nebenwirkungen sehr selten. Weitere Informationen: Nebenwirkungen von CBD Öl.

Zusammenfassung

Parkinson zählt weltweit zu den häufigsten degenerativen neurologischen Krankheiten – und leider gibt es noch immer keine wirklich effektiven Heilmethoden… Diverse Studien deuten nun aber darauf hin, dass CBD-Öl bei der Therapie von Parkinson-Patienten (begleitend) helfen könnte.

Das Video im Beitrag hat gezeigt, welche Effekte CBD auslösen könnte. Vor diesem Hintergrund scheint CBD einen Versuch Wert zu sein… Betroffene sollten den behandelnden Arzt über die Einnahme von CBD Öl in Kenntnis setzen.

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  • ✔ Fakten
  • ✔ Studien
  • ✔ Erfahrungen
Axel Hesse ist der Gründer von TRAUMTROPFEN. Nach Abschluss des Masterstudiengangs “Economics” an der Universität Lüneburg war er an der Gründung zahlreicher erfolgreicher Unternehmen beteiligt. Im Jahr 2018 wurde er auf CBD aufmerksam und konnte sich von den positiven Eigenschaften am eigenen Leib überzeugen. Durch den engen Austausch mit Lieferanten, Herstellern und diversen Fachleuten entwickelte er sich in den letzten zwei Jahren zu einem echten CBD-Experten. Sein Wissen und seine Erfahrungen teilt er nun in Form von Videos & Beiträgen wie diesem. Mehr über Axel.
*Auszug aus einer Kundenrezension für den Traumtropfen Online-Shop, die am 25.10.2020 auf der Plattform “Trusted-Shops” veröffentlicht wurde: https://www.trustedshops.de/bewertung/info_X135D42FE18BA3F16E98070F3CA42A5F3.html

[1] Cannabis (Medical Marijuana) Treatment for Motor and Non–Motor Symptoms of Parkinson Disease: An Open-Label Observational Study: Itay Lotan, Therese Treves, Yaniv Roditi, Ruth Djaldetti, 2014, Ovid Technologies, Inc., https://insights.ovid.com/article/00002826-201403000-00001 (abgerufen: 26.04.2021)

[2] Open label evaluation of cannabidiol in dystonic movement disorders: Paul Consroe, Reuven Sandyk, Stuart R. Snider, 2009, Informa UK Limited, https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.3109/00207458608985678 (abgerufen: 26.04.2021)

[3] Cannabidiol for the treatment of psychosis in Parkinson’s disease: Zuardi AW, Crippa JA, Hallak JE, Pinto JP, Chagas MH, Rodrigues GG, Dursun SM, Tumas V., 2009, British Association for Psychopharmacology, https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0269881108096519 (abgerufen: 26.04.2021)

[4] Effects of cannabidiol in the treatment of patients with Parkinson’s disease: An exploratory double-blind trial: Chagas MH, Zuardi AW, Tumas V, Pena-Pereira MA, Sobreira ET, Bergamaschi MM, dos Santos AC, Teixeira AL, Hallak JE, Crippa JA, 2014, British Association for Psychopharmacology, https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0269881114550355?journalCode=jopa (abgerufen: 26.04.2021)

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