CBD bei Parkinson: In weniger als 5 Minuten ist der Tremor weg…

cbd parkinson

Kann CBD bei Parkinson helfen? – Dieser Frage haben sich bereits Forscher aus der ganzen Welt angenommen und entsprechende Studien durchgeführt. Die Ergebnisse sind teilweise wirklich verblüffend! Darüber hinaus zeigt das Video eines Betroffenen, welch bemerkenswerte Effekte CBD-Öl haben kann…

Du hast die Überschrift gelesen und möchtest sofort zum Video? Hier entlang!

Das Wichtigste in Kürze

  1. Parkinson ist eine bis heute nicht heilbare neurodegenerative Krankheit
  2. Es gibt zahlreiche Studien, die darauf hindeuten, dass CBD bei Parkinson helfen kann
  3. Eine Cannabis-Therapie muss von den Krankenkassen übernommen werden, sofern andere Behandlungsformen keine Früchte tragen

Was ist Parkinson?

Bei der Parkinson-Krankheit (auch: Morbus Parkinson) handelt es sich um eine neurodegenerative Krankheit, bei der der menschliche Körper einen Verlust von Nervenzellen erleidet. Da dieser Verlust nur sehr langsam voranschreitet, sind erste – meist harmlosen – Symptome schon Jahre vor einer Diagnose zu beobachten.

In der Regel sind Zellen betroffen, die Dopamin herstellen und sich entweder in den Basalganglien oder im sogenannten Extrapyramidalmotorischem System befinden, dass eine sehr wichtige Rolle bei der Steuerung der Motorik spielt.

Die Krankheit ist heimtückisch, da erste Symptome erst dann auftreten, wenn bereits über die Hälfte der Dopamin produzierenden Zellen abgestorben sind.

Folglich kommt es zu einem Dopaminmangel, der auch mit einem Mangel an Noradrenalin und Serotonin einhergehen kann.

Unter welchen Symptomen leiden Parkinson-Patienten?

Die Erkrankung äußert sich in vielen verschiedenen Facetten. Aus diesem Grund müssen zur Diagnose zwei Bedingungen erfüllt werden:

  1. Der Patient muss an sogenannter Akinese (Einschränkung des Bewegungsapparats, Bewegungslosigkeit) leiden
  2. Dazu muss sich mindestens eines der drei folgenden Symptome gesellen (“Leitsymptome”):

Rigor:

Muskelsteifheit, die alle Skelettmuskeln betreffen kann (verursacht durch eine unwillkürliche Anspannung/Verkrampfung der Muskeln)

Ruhetremor:

unwillkürliches aber rhythmisches Zittern der Hände (verursacht durch Kontraktion entgegengesetzter Muskeln)

Posturale Instabilität:

unsicherer Stand einhergehend mit Fallangst (verursacht durch eine Störung der minimalen Muskelreflexe, die uns ermöglichen zu stabil zu stehen)

Auch wenn der Tremor oft als das Erkennungszeichen des Morbus Parkinson gilt, gibt es auch andere Krankheitsbilder, bei denen der Ruhetremor vorkommt. Er unterscheidet sich außerdem in seinem Rhythmus, seiner Intensität und seiner Frequenz. Dabei wird zwischen “feinschlägig”, “mittelschlägig” und “grobschlägig” unterschieden.

Neben den Leitsymptomen gibt es auch eine ganze Menge an Frühsymptomen, die im Vorfeld einer Erkrankung auftreten können.

Leider handelt es sich dabei um sehr unspezifische Symptome, die insbesondere von Laien nicht als ein Zeichen für Parkinson gewertet werden (können).

Dazu zählen etwa:

  • verminderter Geruchssinn
  • Störung des REM-Schlafs (Betroffene führen die geträumten Bewegungen teilweise aus; normalerweise ist der Körper zu diesem Zeitpunkt wie gelähmt)
  • unsicherer Stand, unsicheres Gefühl beim Gehen
  • vermehrte Müdigkeit, Niedergeschlagenheit
  • Arme schwingen beim Gehen nicht bzw. nur wenig mit

Aktuelle Studien zur Wirkung von CBD (Cannabidiol) bei der Parkinson-Krankheit

Glücklicherweise wurden bereits einige Studien durchgeführt, die die Effekte von Cannabis bzw. Cannabidiol auf den Morbus-Parkinson untersucht haben. Darunter befindet sich auch eine israelische Studie aus dem Jahr 2014, die die Wirkung an 22 Parkinson-Patienten untersucht hat.

Die Forscher kamen zu folgendem Ergebnis:

”Es gab auch eine signifikante Verbesserung der Schlaf- und Schmerzzahlen (auf einer entsprechenden Messskala, Anm. d. Red.). Es wurden keine signifikanten Nebenwirkungen des Medikaments beobachtet. Die Studie deutet darauf hin, dass Cannabis ein geeignetes Therapeutikum bei der Parkinson-Krankheit sein könnte. Zur Überprüfung der Ergebnisse sind größere, kontrollierte Studien erforderlich.”[1] (Übersetzung des Autors)

Eine weitere Studie aus den USA untersuchte ebenfalls in kleinem Rahmen, wie bzw. ob CBD bei motorischen Störungen helfen kann (das Hauptsymptom von Parkinson). In ihrer Zusammenfassung kommen die Wissenschaftler zu folgendem Schluss:

”Orale Dosen von CBD, die über einen Zeitraum von 6 Wochen von 100 auf 600 mg/Tag ansteigen, wurden zusammen mit Standardmedikamenten verabreicht. […] CBD scheint antidystonische und Parkinsonismus-hemmende Wirkungen beim Menschen zu haben.”[2] (Übersetzung des Autors)

Eine Untersuchung aus Brasilien zeigt darüber hinaus, dass CBD auch die Symptome einer durch Parkinson verursachten Psychose lindern kann. Diese Studie aus dem Jahr 2009 kommt zu folgendem Ergebnis:

“Die psychotischen Symptome, die anhand der Brief Psychiatric Rating Scale und des Parkinson Psychosis Fragebogens bewertet wurden, zeigten einen signifikanten Rückgang unter CBD-Behandlung. […] Diese vorläufigen Daten deuten darauf hin, dass CBD für die Behandlung der Psychose bei Parkinson wirksam, sicher und gut verträglich sein kann.”[3] (Übersetzung des Autors)

Eine andere Studie aus Brasilien hat auch untersucht, ob die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen durch den Konsum von CBD gesteigert werden kann. Auch hier ist das Ergebnis positiv:

”Unsere Ergebnisse deuten auf einen möglichen Effekt von CBD bei der Verbesserung der Lebensqualität bei Parkinson-Patienten ohne psychiatrische Begleiterscheinungen hin; Studien mit größeren Proben und spezifischen Zielen sind jedoch erforderlich, bevor endgültige Schlussfolgerungen gezogen werden können.”[4] (Übersetzung des Autors)

Du siehst: Es gibt sehr viele Anzeichen dafür, dass CBD-Hanföl bei der Parkinson-Krankheit helfen kann. Was dabei in unserem Körper passiert, schauen wir uns im nächsten Abschnitt an…

Was passiert in unserem Körper, wenn wir CBD Öl einnehmen?

Zunächst einmal ist es wichtig, zu verstehen, dass unser Körper ein eigenes sogenanntes Endocannabinoid-System besitzt, dass widerum zwei Rezeptoren hat:

  • den Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1)
  • und den Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2)
Diese beiden Rezeptoren finden sich sowohl in Nervenzellen als auch im peripheren Nervensystem, im Immunsystem und eben auch in den Basalganglien. In den Basalganglien liegen genau diese Nervenzellen, die bei der Parkinson-Krankheit langsam absterben.

Cannabinoid-Rezeptor 1:
Der CB1-Rezeptor hat sowohl eine schmerzlindernde als auch eine sogenannte neuroprotektive Wirkung. Das heißt: Er sorgt dafür, dass die Nervenenden geschützt werden und kann sie damit vor dem Absterben bewahren (wir erinnern uns: die Ursache von Parkinson).

Cannabinoid-Rezeptor 2:
Auch der CB2-Rezeptor ist bei der körperlichen Reaktion auf neuronale Verletzungen beteiligt. So wird zum Beispiel auch vermutet, dass der CB1-Rezeptor auf die Alzheimer-Krankheit Einfluss nehmen könnte.

CBD-Öl (auch: Cannabidiol-Öl) wird darüber hinaus auch nachgesagt, sowohl bei Schlafstörungen als auch bei Depressionen helfen zu können. Beide Krankheiten treten oft als Begleiterscheinungen bei Morbus-Parkinson auf.

Ein unglaubliches YouTube-Video: Betroffener verliert seinen Tremor in weniger als 5 Minuten…

Im Internet finden sich sehr viele Erfahrungsberichte von Betroffenen, die über die Wirkung von CBD bei Parkinson berichten. An dieser Stelle möchten wir Dir ein YouTube-Video zeigen, auf dem zu sehen ist, welchen unglaublichen Effekt CBD Öl entfalten kann:

In weniger als 5 Minuten nach der Einnahme ist der grobschlägige Tremor des Herrn nahezu vollständig verschwunden… Er ist in der Lage, ruhig zu sitzen und ohne Probleme zu sprechen. Auch wir waren wirklich beeindruckt, als wir das Video zum ersten Mal gesehen haben…

[Exkurs] Cannabis bei Parkinson: Krankenkassen übernehmen Cannabis-Therapie

Seit dem 10. März 2017 gilt das sogenannte Cannabisgesetz in Deutschland. Es besagt, dass Marihuana als “verkehrsfähig” eingestuft wird und von Apotheken gegen Rezept ausgegeben werden kann.

Eine weitere Besonderheit:

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten für die Cannabis-Behandlung übernehmen, wenn bei einer schweren Diagnose andere Therapien versagt haben oder nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Da Cannabis bzw. dem psychoaktiven Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) sehr vielfältige Eigenschaften zugeschrieben werden, machten sich nach Inkrafttreten des Gesetzes auch viele Parkinson-Patienten Hoffnung auf Besserung. Diese Hoffnungen werden nun auch durch die Popularität von CBD neu befeuert.

Wie nehme ich CBD-Öl bei Parkinson richtig ein?

In der Regel unterscheidet sich die Dosierung von CBD-Öl nicht von Krankheit zu Krankheit. Du solltest grundsätzlich immer mit einer sehr niedrigen Dosierung beginnen. So kannst Du austesten, wie bzw. ob Dein Körper bereits auf die Tropfen reagiert.

In den nächsten Tagen kannst Du die Dosierung dann nach und nach steigern und Deinen Bedürfnissen anpassen. Ziel ist es, die optimale Dosierung zu finden, die sich für Dich und Deine Beschwerden am Besten eignet.

Falls Du weitere Informationen hierzu benötigst, empfehlen wir Dir unseren ausführlichen Artikel aus dem Traumtropfen-Magazin über die korrekte Dosierung von CBD.

CBD bei Parkinson – Unser Fazit

Parkinson ist eine der häufigsten degenerativen neurologischen Krankheiten auf der Welt. Und leider gibt es noch immer keine wirklich effektiven Heilmethoden… Diverse Studien deuten nun aber darauf hin, dass CBD-Öl bei der Therapie von Patienten helfen kann. Auch eine unterstützende Therapie zu den herkömmlichen Medikamenten kann eine Möglichkeit zur Behandlung darstellen.

Das Video im Beitrag hat gezeigt, welch enorme Effekte CBD auslösen kann. Vor diesem Hintergrund sollte man das Öl zumindest einmal ausprobieren…

[1] Cannabis (Medical Marijuana) Treatment for Motor and Non–Motor Symptoms of Parkinson Disease: An Open-Label Observational Study: Itay Lotan, Therese Treves, Yaniv Roditi, Ruth Djaldetti, 2014, Ovid Technologies, Inc., https://insights.ovid.com/article/00002826-201403000-00001 (abgerufen: 30.08.2019)

[2] Open label evaluation of cannabidiol in dystonic movement disorders: Paul Consroe, Reuven Sandyk, Stuart R. Snider, 2009, Informa UK Limited, https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.3109/00207458608985678 (abgerufen: 30.08.2019)

[3] Cannabidiol for the treatment of psychosis in Parkinson’s disease: Zuardi AW, Crippa JA, Hallak JE, Pinto JP, Chagas MH, Rodrigues GG, Dursun SM, Tumas V., 2009, British Association for Psychopharmacology, https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0269881108096519 (abgerufen: 30.08.2019)

[4] Effects of cannabidiol in the treatment of patients with Parkinson’s disease: An exploratory double-blind trial: Chagas MH, Zuardi AW, Tumas V, Pena-Pereira MA, Sobreira ET, Bergamaschi MM, dos Santos AC, Teixeira AL, Hallak JE, Crippa JA, 2014, British Association for Psychopharmacology, https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0269881114550355?journalCode=jopa (abgerufen: 30.08.2019)

Start typing and press Enter to search

Shopping Cart

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.