CBD und Alkohol trinken? Wirkung & Wechselwirkungen

CBD und Alkohol trinken

Du trinkst nach Feierabend gerne mal ein Bier oder ein Glas Wein und möchtest wissen, ob Du CBD und Alkohol ohne Risiko gemeinsam einnehmen kannst? Dann bist Du hier genau richtig!

Im Text beantworten wir Dir alle offenen Fragen rund um mögliche Wechselwirkungen und Interaktionen, die bei der Kombination der beiden Stoffe auftreten können.

Wie wirkt CBD mit Alkohol?

Sowohl CBD (Cannabidiol) als auch Alkohol wirken nach der Einnahme auf verschiedene Weise auf Deinen Körper:

Während Alkohol im Gehirn auf den Botenstoffwechsel wirkt und dadurch die Signalverarbeitung hemmt, interagiert CBD wahrscheinlich mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System.

Wenn Du CBD in Verbindung mit Alkohol einnimmst, kann es sein, dass sich die Auswirkungen der beiden Substanzen gegenseitig verstärken bzw. potenzieren.

James Giordano, Professor für Neurologie und Biochemie, äußert sich in einem Interview mit vice.com folgendermaßen:

Wenn man mehr trinkt bzw. mehr CBD einnimmt, erhält man einen potenzierten Effekt, der größer ist als der Effekt von beiden Substanzen allein.”[1] (Übersetzung des Autors)

Für die beschriebenen Effekte spielt es übrigens keine Rolle, ob Du klassisches CBD Öl oder CBD Kapseln einnimmst.

Können bei der Kombination von CBD und Alkohol Wechselwirkungen auftreten?

Ja, bei der Kombination von Alkohol und CBD können Wechselwirkungen auftreten, die für Dich und Dein Umfeld durchaus positive Auswirkungen haben können.

Professor James Giordano sagt dazu:

Wenn Du ein fröhlicher Betrunkener bist, dann könnte CBD Dich zu einem noch fröhlicheren Betrunkenen machen — und wenn Du ein wütender bzw. gewalttätiger Betrunkener bist, kann CBD diese Stimmungslage sicherlich etwas hemmen.[1] (Übersetzung des Autors)

Hinweis: Abgesehen von den genannten möglichen Wechselwirkungen solltest Du es natürlich ohnehin nie so weit kommen lassen, dass Du zu sehr die Kontrolle verlierst.

Kann CBD gegen einen Kater helfen?

Wenn Du doch einmal zu tief ins Glas geschaut haben solltest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du am nächsten Morgen unter einem Kater leidest. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und allgemeines Unwohlsein.

Eine schlechte Nachricht vorab: Auch mit der Einnahme von CBD ist es leider nicht möglich, den Alkoholabbau in der Leber zu beschleunigen.

Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht:

Denn CBD könnte Dir tatsächlich helfen, besser durch den “Kater” zu kommen! Grund hierfür sind die sogenannten antiemetische Eigenschaften von CBD[2] – also Eigenschaften, die den Brechreiz bzw. die allgemeine Übelkeit lindern können.

Auch interessant: Seit September 2015 ist das Cannabinoid mit dem Namen Nabilon als Antiemetikum für Krebspatienten zugelassen, die auf herkömmliche antiemetische Behandlungsmethoden nicht angemessen reagieren.

Interessante Studienergebnisse zum Thema

Die Studienlage zum Thema CBD ist insgesamt noch recht dünn. Allerdings gibt es vereinzelte wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit den Eigenschaften und Eigenarten von CBD auseinandergesetzt haben.

Bereits im Jahr 1979 hat ein Forscher-Team aus Brasilien die (Wechsel-) Wirkungen von CBD und Alkohol untersucht. Das Ergebnis ist wirklich verblüffend:

Die Kombination von Alkohol und CBD führte zu einem signifikant niedrigeren Blutalkoholspiegel im Vergleich zu allein gegebenem Alkohol.[3] (Übersetzung des Autors)

Kann CBD vor schädlichen Auswirkungen durch Alkohol schützen?

Ein übermäßiger Alkoholkonsum kann im Körper ernsthafte Schäden hervorrufen. Dazu zählen neben Leberschäden (Fettleber) zum Beispiel auch Schäden im Gehirn (Neurodegeneration).

Es existiert eine präklinische Studie, die nahelegt, dass CBD vor bestimmten schädlichen Auswirkungen des Alkoholkonsums wie etwa Leber- und Hirnschäden schützen könnte.[4]

Kann CBD eine Fettleber verhindern?

In einer Tier-Studie aus dem Jahr 2013 haben chinesische und US-amerikanische Forscher noch einmal genauer untersucht, ob CBD tatsächlich eine Fettleber (Steatose) verhindern kann.

Die Untersuchungsergebnisse sind durchaus erstaunlich:

Zusammenfassend zeigen diese Ergebnisse, dass Cannabidiol die Leber von Mäusen vor akuter alkoholinduzierter Steatose durch mehrere Mechanismen schützt […].[5] (Übersetzung des Autors)

Darüber hinaus konnten die Forscher auch beobachten, dass CBD den oxidativen Stress, der durch den Alkohol herbeigeführt wird, abschwächen könnte.

Erfahrungen mit CBD und Alkohol

Gerne hätten wir Dir an dieser Stelle einige Berichte von Anwender*innen präsentiert, die bereits Erfahrungen mit der Kombination von CBD und Alkohol gemacht haben.

Zu diesem Thema finden sich im Internet jedoch leider keine authentischen Erfahrungen und auch von unseren Kunden haben wir bislang kein entsprechendes Feedback erhalten.

Sobald uns zu dieser Thematik Erfahrungsberichte vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen. Bis dahin legen wir Dir unsere Seite ans Herz, auf der wir viele Erfahrungen mit CBD Öl von ganz unterschiedlichen Anwendern gesammelt haben.

CBD als Alkohol-Ersatz?

CBD ist definitiv kein Alkohol-Ersatz.

Alkohol ist streng genommen eben nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein Zellgift, das im Körper Schaden anrichtet und uns in einen Rauschzustand versetzt.

Im Gegensatz dazu wirkt CBD nicht psychoaktiv und löst daher auch keinen Rausch aus. Durch seine vielseitigen positiven Eigenschaften soll es bei diversen Beschwerden und Krankheiten helfen können.

Alkohol & Marihuana (Cannabis)

Nicht selten werden Marihuana (bzw. THC)und Alkohol gemeinsam eingenommen. Im Zuge dieses Mischkonsums kann sich der Rauschzustand verstärken, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, die Kontrolle zu verlieren.

Darüber hinaus stellt die Kombination der beiden Substanzen eine große Herausforderung für Deinen Körper dar. Es kann zu Übelkeit, Erbrechen und in Einzelfällen sogar zu Halluzinationen kommen.

Von der Kombination von THC und Alkohol raten wir daher dringend ab.

Zusammenfassung

Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, CBD in Kombination mit Alkohol einzunehmen. Dennoch solltest Du es langsam angehen lassen und zunächst einmal testen, ob Dir die Kombination gut bekommt.

Es könnte sein, dass CBD die Wirkung des Alkohols beeinflusst. Wissenschaftler haben zum Beispiel herausgefunden, dass CBD den Blutalkoholspiegel im Tierversuch senken kann.

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  • ✔ Fakten
  • ✔ Studien
  • ✔ Erfahrungen
Axel Hesse ist der Gründer von TRAUMTROPFEN. Nach Abschluss des Masterstudiengangs “Economics” an der Universität Lüneburg war er an der Gründung zahlreicher erfolgreicher Unternehmen beteiligt. Im Jahr 2018 wurde er auf CBD aufmerksam und konnte sich von den positiven Eigenschaften am eigenen Leib überzeugen. Durch den engen Austausch mit Lieferanten, Herstellern und diversen Fachleuten entwickelte er sich in den letzten zwei Jahren zu einem echten CBD-Experten. Sein Wissen und seine Erfahrungen teilt er nun in Form von Videos & Beiträgen wie diesem. Mehr über Axel.

[1] Suzannah Weiss, James Giordano: This Is What Happens When You Mix Alcohol and CBD, 25. Juli 2018, vice.com, https://www.vice.com/en_us/article/j5npp7/what-happens-when-you-mix-alcohol-and-cbd (abgerufen: 19.05.2021)

[2] Grotenhermen F, Müller-Vahl K: The therapeutic potential of cannabis and cannabinoids. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(29–30): 495–501. DOI: 10.3238/arztebl.2012.0495, https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden (abgerufen: 19.05.2021)

[3] Consroe, P., Carlini, E.A., Zwicker, A.P. et al. Interaction of cannabidiol and alcohol in humans. Psychopharmacology 66, 45–50 (1979). https://doi.org/10.1007/BF00431988 (abgerufen: 19.05.2021)

[4] Nona, C. N., Hendershot, C. S., & Le Foll, B. (2019). Effects of cannabidiol on alcohol-related outcomes: A review of preclinical and human research. Experimental and Clinical Psychopharmacology, 27(4), 359–369. https://doi.org/10.1037/pha0000272

[5] Yang L, Rozenfeld R, Wu D, Devi LA, Zhang Z, Cederbaum A. Cannabidiol protects liver from binge alcohol-induced steatosis by mechanisms including inhibition of oxidative stress and increase in autophagy. Free Radic Biol Med. 2014 Mar;68:260-7. doi: 10.1016/j.freeradbiomed.2013.12.026. Epub 2014 Jan 4. PMID: 24398069; PMCID: PMC4112960. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0891584913015670 (abgerufen: 19.05.2021)

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu gesundheitlichen Themen

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